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Partei

Unser Vorstand

Der derzeitige Vorstand der Hürther Grünen, gewählt am 11.03.2016, besteht derzeit aus 4 Personen.

Vorsitzender ist Reinhard Schmitt-Berger, der bisher als Kassierer im Vorstand vertreten war. Stellvertreterin blieb Inge Cürten-Noack, die dieses Amt bereits seit vielen Jahren inne hat. Beisitzerin ist Silvia Teuber. 

Innerhalb der Wahlperiode wurde Dagmar Weißenfeld als Kassiererin neu gewählt, da Oliver Klein aus persönlichen Gründen kurzfristig ausgeschieden ist.

Auf der Mitgliederversammlung am 13.07.2017 wurden Britta Bojung und Hendrik Fuchs als Beisitzende des Vorstands gewählt. Damit ist unser Vorstand wieder komplett.

Vorsitzender:
Reinhard Schmitt-Berger
stellv. Vorsitzende:
Inge Cürten-Noack
Kassiererin:
Dagmar Weißenfeld
Beisitzende:
Silvia Teuber-Stegemann
Beisitzende:
Britta Bojung

Letzte Nachrichten

29.04.2017 Von:Friederike Seydel

Erdkabel in Bayern – aber oberirdische Leitungstrasse in Efferen?

Die Anwohner der Höchstspannungstrasse in Efferen kämpfen entschieden gegen den oberirdischen Ausbau der Trasse auf 380 kV und die zusätzliche Verlegung der Gleichstromleitung Süd-Link. Denn mit dem Ausbau zum sogenannten „Ultranet“ ist eine deutlich höhere gesundheitsgefährdende Belastung durch elektromagnetische Strahlung zu befürchten. Hierin waren sich vor Ort Oliver Krischer MdB und Yunus Kolukisaoglu, Direktkandidat der GRÜNEN für den Landtag, sowie die direkt Betroffenen einig. Oliver Krischer setzt sich als Energieexperte der GRÜNEN im Bundestag seit Jahren gegen die politischen Kräfte in Berlin für eine bürgernahe Lösung ein.
Oliver Krischer: „Während in Bayern mit großem Aufwand Stromleitungen komplett unter die Erde gelegt werden können, geschieht das in Hürth nicht. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Das ist Ergebnis einer absurden Politik der Großen Koalition. In Hürth am Kiebitzweg sind Tausende Menschen vom Leitungsausbau betroffen. CDU und SPD haben bei der letzten Gesetzesnovelle bewusst und absichtlich keine Möglichkeit geschaffen, auch in Hürth ein Erdkabel anstelle der Freileitung zu verlegen. Damit haben SPD und CDU - auch deren MdB aus dem Rhein-Erft-Kreis - die Menschen am Kiebitzweg in Hürth absichtlich vor den Kopf gestoßen. Den Betroffenen bleibt nur der Weg der Klage, wofür ich vollstes Verständnis habe. Die Grünen kämpfen dafür, in der nächsten Bundesregierung das Gesetz so zu ändern, dass Erdverkabelung auch in Hürth möglich wird und die Betroffenen nicht klagen müssen. Hürth muss auch das bekommen, was CDU und SPD Bayern zugestanden haben." Yunus Kolukisaoglu: „"Zur Umsetzung der Energiewende brauchen wir neue und leistungsfähige Stromtrassen. Jedoch dürfen diese nicht zu einer höheren Belastung der Anwohner und für zukünftige Generationen führen. Letztlich darf die Planung, wie im Fall von Hürth am Kiebitzweg, nicht auf Kosten der Zukunft und der Gesundheit der betroffenen Bevölkerung gehen!" Einem Erdkabel, steht das Energieleitungs­ausbaugesetz (EnLAG) entgegen, das der Bundestag 2009 unter schwarz-gelber Regierung beschlossen hat. Im Bundesbedarfsplan hingegen, 2013 von der großen Koalition im Bundestag beschlossen, sind Erdkabel ausdrücklich zugelassen. Für den Netzbetreiber Amprion ist es jedoch schlicht die billigste Lösung, Gleich- und Wechselstromleitung auf bestehender Trasse oberirdisch zu führen. Die gesundheitlichen Auswirkungen einer solchen Lösung sind völlig ungeklärt. Sowohl die betroffenen Anwohner als auch die Stadt sowie die Stadtwerke Hürth haben inzwischen gegen den Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Köln vom Dezember 2016 Klage eingereicht. In Pulheim gestaltet sich die Situation ebenso problematisch, wo der Ausbau der Leitung auf der alten Trasse geplant ist, welche nah an die Wohn­häuser grenzt. Warum Entlastung im Süden der Republik möglich sein soll, aber im viel dichter besiedelten Rheinland nicht, ist für alle Beteiligten nicht nachvollziehbar und mehr als bürgerfern.
Thema: Partei, Presse, Energie, Umwelt

26.04.2017 Von:Reinhard Schmitt-Berger

Stickoxide auch in Hürth weiter über dem Grenzwert

Wie aus einer aktuell durch das NRW-Umweltministerium veröffentlichten Studie bekannt wurde, sind die Grenzwerte für Stickoxide an vielen Messstationen auch in 2016 wieder überschritten worden. So auch in Hürth-Hermülheim an der Luxemburger Straße. Feinstaub wurde dabei hier nicht erfasst.
Von Stickoxiden gehen große Gesundheitsrisiken aus: Sie können Kopfschmerzen, Schwindel und sogar Atemnot auslösen. Nach Berechnungen der Europäischen Umweltagentur sind mehr als 10.000 Todesfälle in Deutschland auf Stickoxide zurückzuführen. Dazu Reinhard Schmitt-Berger, Vorsitzender der GRÜNEN in Hürth: „Schon alleine diese Statistik zeigt uns, dass wir hier dringenden Handlungsbedarf haben: 10.000 Todesfälle werden für Deutschland jährlich angegeben, das sind dreimal mehr als es Unfalltote in Deutschland gibt!“ Inzwischen wurde bekannt, dass selbst neue Euro 6-Diesel-Autos nicht nur von VW, sondern fast aller Hersteller, die Grenzwerte zwar auf dem Teststand, nicht aber auf der Straße einhalten. Weil die Belastung in den Innenstädten nicht zurückgeht, fordern Gerichte nach Klagen der Deutschen Umwelthilfe inzwischen Fahrverbote für viele Stadtzentren. „Wir GRÜNEN wollen keine Fahrverbote, weil es ja nicht sein kann, dass Autofahrer das Tricksen und Betrügen der Autoindustrie und das Weggucken der Bundesregierung ausbaden sollen. Deshalb fordern wir Autoindustrie und Bundesregierung auf, Dieselautos wie in den USA üblich so umzurüsten, dass die Grenzwerte eingehalten werden. Da die Industrie das Problem verursacht hat, muss sie natürlich auch für die Umrüstung aufkommen. Nur so lassen sich Fahrverbote vermeiden“, so Schmitt-Berger von den GRÜNEN weiter. „Zudem wollen wir eine weitere Messstation an der Luxemburger Straße in Efferen, die dann auch die Feinstaubbelastung misst. Denn immer wieder wird argumentiert, mit der B265n würde es in Hürth alles besser. Doch die Verkehrsprognose zur sogenannten Umgehungsstraße hat es bereits gezeigt, dass dies allenfalls für Hermülheim gilt. Der Verkehr wird auf der Luxemburger Straße in Efferen hingegen um mehr als 10.000 PKW pro Tag steigen. Das Problem wird also in Hürth weiterhin bestehen.“
Thema: Partei, Presse, Verkehr, Umwelt

15.02.2017 Von:Inge Cürten-Noack

Grün ist kein Luxus...wie wir das weise Erbe Adenauers in Hürth weitertragen wollen

Grünzüge und Parks sind die Regionen, wo die Stadt aufatmet. Im Speckgürtel von Köln gelegen, durch extremen Verkehr belastetet und mit produzierender Industrie im Nacken, fühlen wir uns verpflichtet, die historische und visionäre Entscheidung Konrad Adenauers aus der Weimarer Zeit Köln mit einem Grüngürtel zu umgeben, in das Umland weiter zu tragen.
Heute ist es notwendiger denn je neue Grünstrukturen zu schaffen und schon vorhandene zu vernetzen. Die zunehmende Wohndichte, Verbrauch von Landschaft für Straßen und Verkehr fordern es geradezu heraus, sein Werk in den angrenzenden Kommunen fortzusetzen. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen im Umland von Köln rechtswirksame Planungen zu erstellen und dann Fakten zu schaffen. Eine diesbezügliche Initiative der Hürther Agenda - Gruppe (2003) scheiterte bislang.

Was mit der Regionale 2010 (Regio Grün) begonnen und dort als "Masterplan Grün" eine Vernetzung der bestehenden Grünräume mit bestehender Nutzung (Landwirtschaft) anstrebte, soll nun für Hürth ein konkretes Gesicht bekommen. Erneute Initiativen aus dem Land NRW mit Wettbewerbe für überregionale Zukunftskonzepte, gefördert mit Landesmitteln, warten darauf mit Ideen und Leben gefüllt zu werden. Im Bereich "Grünraumplanung" ist die hier vorgelegte Vision der Hürther GRÜNEN, und darin die Verwirklichung des Grünzuges, eines der Themen, die wir im Zusammenhang mit S.U.N (StadtUmlandNetzwerk) vorwärts bringen wollen. Ziel ist es Flächen festzulegen und zu gestalten, die für alle Bürger zugänglich sind und von Fußgängern und Radfahrern im grünen Wegeverbund erreicht werden können.

Das größte Projekt dieser Planung ist die Gestaltung der als Fläche zur Entwicklung von Landschaft festgelegte Korridor zwischen dem Kölner Grüngürtel an der K2 in Efferen und dem Otto-Maigler See. Hier dominiert die Landwirtschaft, und das soll auch so bleiben. Der zu planende Grünzug soll wegbegleitend, wie in Modul 1 beschrieben, gestaltet werden. Der Flächennutzungsplan der Stadt Hürth von 2005 enthält dazu teilweise schon Festsetzungen und Suchräume, die zugrunde gelegt werden können.

Des Weiteren stellen wir uns die Eingrünung von Ortsrändern und Gewerbegebieten vor, die Anlage von kleineren grünen Oasen mit Biotopcharakter auf landwirtschaftlich nicht nutzbaren Restflächen und gepflegte Parkanlagen mit städtischem Ambiente. Zusammen mit den schon bestehenden Wäldern, Grünflächen und Renaturierungsmaßnahmen wird so langfristig ein Netz von Naturorten die ganze Stadt durchziehen und ihr ein neue Lebensqualität verleihen, die die offensichtlichen ästhetischen Schwächen der Industrie- und Gewerbeparks hinter echten Parks zurücktreten lässt.

Alle Hürther Bürger sollen die Möglichkeit bekommen, in 500 bis 800m Fußweg eine kleinere oder größere Grünfläche zu erreichen, wo sie spazieren, auf einer Bank sitzen, Bäume, Sträucher, Vögel und Schmetterlinge beobachten, einen Bach verfolgen oder auch einen Kaffee trinken können.

Wir beabsichtigen den endgültigen Grünflächenplan als Satzung in die Bauleitplanung zu integrieren.

Wir möchten über diesen Entwurf mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Hürth ins Gespräch kommen. Sie werden sich mit ihren Wünschen hier vielleicht schon wiederfinden, können aber zusätzlich eigene Ideen entwickeln und darlegen.

Dafür schicken Sie bitte Ihre Ideen und Visionen an partei@gruene-huerth.de. Wir freuen uns auf ihre Rückmeldung.

Beschreibung zur Gestaltung der verschiedenen Grünmodule

Grünzug: zwischen dem Kölner Äußeren Grüngürtel und dem Otto-Maigler-See soll eine durchgehende Grünverbindung entstehen. Diese kann sehr unterschiedlich breit (nicht aber unter 50m) konzipiert werden, sich aber immer Wegen anschließen. So wäre ein von Sträuchern und einzelnen Bäumen begleiteter Weg genauso möglich wie ein weit ausladende Wiesensituation oder kleine naturnahe Waldinseln. Auch kleinere Wasserflächen als Biotopvernetzungselement für die Fauna sind wichtig.

Stadtpark: In Ergänzung zu den bestehenden Parks (Hermülheim, Bürgerpark) sind weiter südlich im Bereich Kalscheuren und Fischenich Parks zu entwickeln, die auch diesen durch die B256n abgeschnittenen Ortschaften eine wertige Entwicklung ermöglichen. Für Efferen als größtem zusammenhängendem Ortsteil kann endlich eine grüne Erholungsfläche geschaffen werden.

Platzentwicklung aus Restflächen: Kleinere Flächen sollen als Plätze mit Bänken und Bäumen angelegt werden.

Dafür eigenen sich Grundstücke von ehemaligen Spielplätzen, Sportplätzen oder Umnutzungsgrundstücken, wie z.B. die Fläche an der türkischen Botschaft oder nicht mehr benötigte Parkplätze.

Orts- und Gewerbeflächeneingrünung: Diese Begrünungen sollen zum einen den Ortschaften eine Begrenzung geben, zum anderen die Gewerbegebiete und deren Immissions- und Emissionswerte mindern und abfedern. Sie können von der Qualität her ähnlich beschaffen sein wie der große Grünzug, also mit einem naturnahen Bezug.
Thema: Presse, Umwelt, Partei

Koalitionsvertrag CDU-GRÜNE

Unser Wahlprogramm 2014

Grüne Punkte

In unregelmäßigen Abständen informieren wir über unsere politische Arbeit. Die bisher erschienenen 'GRÜNEN Punkte' könnt ihr hier ansehen und herunterladen.

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