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09.05.2017 Von: Rüdiger Seydel

Industrie 4.0

Anfrage in der Sitzung des Verwaltungsrates am 29.06.2017

wir bitten den Vorstand der Stadtwerke um Beantwortung der folgenden Fragen:

1. Wie ist der Stand der Digitalisierung technischer Einrichtungen bei den Stadtwerken Hürth?
2. Welche Vorteile werden gesehen?
3. Können die Stadtwerke durch einen Hackerangriff geschädigt oder sogar lahmgelegt werden?
4. Welche Maßnahmen sehen die Stadtwerke vor zum Schutz gegen Systemausfall?
5. Sind die Stadtwerke gegen Blackouts versichert?
6. Wieweit sind die Stadtwerke mit der Zertifizierung nach ISO 27001 ?

Begründung:
Unter dem Schlagwort "Industrie 4.0" wird die Digitalisierung von Produktionsabläufen zusammengefasst. Diese Entwicklung eröffnet große Chancen, aber auch große Risiken durch Hackerangriffe.

Stadtwerke, die unter anderem Wasser und Energie zur Verfügung stellen, sind kritische Infrastruktur und für unser Gemeinwesen von grundlegender Bedeutung. Einerseits sind Verbesserungen der Rentabilität wichtig, ermöglicht zum Beispiel durch stärkere Vernetzung. Aber die Schattenseite der Vernetzung ist, dass Abhängigkeiten entstehen, und Attacken von außen fatal sein können. Die deutsche Energiewirtschaft war in den letzten Jahren mehreren größeren Attacken ausgesetzt. Wie empfindlich Stadtwerke sein können, wurde bei einem Test der Stadtwerke Ettlingen deutlich: Es traten gravierende Sicherheitslücken zutage. Daraufhin wurden zur Verbesserung der Sicherheit unter anderem USB-Anschlüsse stillgelegt und überflüssige Internet-Zugänge abgeschaltet. Nach dem IT-Sicherheitsgesetz ist bis Ende Januar 2018 eine Zertifizierung nach ISO 27001 notwendig.