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Stadtgestaltung
03.05.2018 Von:Jutta Maurer

BASISDEMOKRATIE IN HÜRTH!

Zu schön, um wahr zu sein? Nein! Mit ISEK= „Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept“ haben alles Einwohner des Stadtteils Hermülheim, die zwischen Bauhaus und Bautz und Klinkhammer entlang der (alten) Streckenführung der Lux einerseits und dem HGK Gelände und Krankenhausstraße andererseits...


wohnen noch bis zum

3. Juni 2018

die Gelegenheit ihre Wünsche und Vorstellungen über eine komplett neue Quartiersgestaltung einzubringen.

Offline gab es hierzu bereits ein „Bürgerforum“ (am 2.5.18), aber mindestens so wichtig ist die Möglichkeit sich online über wikimap einzubringen:

www.isek-hermuelheim.huerth.de

Hier kann man anhand einer interaktiven Karte eigene Anträge verfassen, Anträge anderer kommentieren, ergänzen…..

Bisher wurden erst 55 Einträge gezählt. Bei anderen, ähnlichen Projekten in anderen Städten gab es bis zu 1000 Einträge.

Liegt es an dem ungewöhnlich volksnahen Vorgehen? Eben zu schön, um wahr zu sein?

Bitte sei dabei und hilf aktiv unsere unmittelbare Wohnumgebung zukunftsfähig mitzugestalten!

Am 15.Mai wird ein „Spaziergang“ durch das Viertel stattfinden (siehe Flyer).

Auch hierzu laden wir alle herzlich ein mitzugehen, um ihre Erfahrungen und Ideen mitzuteilen!
Dateien:
Entwicklung_Luxemburgerstr.pdf827 Ki
Thema: Allgemein, Stadtgestaltung, Verkehr

25.04.2018 Von:Inge Cürten-Noack

Hof Kalscheuren

Nach dem Verkauf des Kalscheurener Hofes soll die ihn umgebende Gewerbefläche nun entwickelt werden. Die GRÜNEN sehen die Ausgestaltung im Zusammenhang mit dem benachbarten BPL 335, dessen Aufstellung schon beschlossen wurde.


Obwohl der Störfallbetrieb ORION eng benachbart ist, sollte hier eine qualitative Aufwertung der Flächen durch Ansiedlung von Firmen erfolgen, die eine Gestaltung, die den Namen "Gewerbepark" verdient, unterstützen. Die Voraussetzung dafür sehen die GRÜNEN in einer Ergänzung des vorhandenen, sehr attraktiven Bundesbahnhofes durch eine Mobilitätsstation oder auch ein mehrgeschossiges Gebäude, das Parken und Gewerbe auf verschiedenen Ebenen bietet. Außerdem schlagen sie einen weitgehenden Erhalt der bestehenden Grünstrukturen vor, der ergänzt werden soll durch weitere Ausgleichspflanzungen am Ort und verbindende begrünte Zuwegungen in beiden Gebiete.

"Nicht nur ein günstiger Standort ist ausschlaggebend für die Attraktivität eines Gewerbestandortes. Es zählen immer stärker die ‚weichen Faktoren‘, wie Stadtgestaltung und Infrastruktur", erläutert Inge Cürten-Noack, Vertreterin der GRÜNEN im zuständigen Ausschuss.
Thema: Fraktion, Presse, Stadtgestaltung, Finanzen

22.03.2018 Von:Inge Cürten-Noack

Baumfällungen Horbeller Straße

Anfrage in der Sitzung des Verwaltungsrates am 22.03.2018


Wir bitten die folgenden Fragen zur Horbeller Straße durch den Vorstand der Stadtwerke beantworten zu lassen.

1. Wie können die sehr geringen Schadstellen im Bereich des Radweges entlang der Horbeller Straße so vorbereitet werden, dass sie mit einer Teerauflage auf gleichem Niveau geglättet werden können?
2. Können die Platten auf dem Gehweg in den Schadbereichen entlang der Bäume so weit wie nötig aufgenommen werden, die Wurzeln mit einem entsprechenden Material geschützt und die Oberfläche fachgerecht angepasst werden, sodass sie für Fußgänger wieder gefahrlos zu benutzen ist?
3. Kann durch diese Maßnahmen die Fällung der Bäume vermieden werden?

Begründung:
Leider enthält die Mitteilung 16.8 der Verwaltung im PUV 13.3. dazu keine geeigneten Vorschläge, wie die Fällung der Bäume zu vermeiden ist. Es wird lediglich versucht, die Notwendigkeit der Fällung zu begründen. Wenn man so will, hat man für die Bäume eine "Garantenpflicht aus vorausgegangenem Tun". Man hat dort Bäume nicht artgerecht gepflanzt (zu kleine Baumscheiben) und begründet damit nun die Fällung, anstatt zu überlegen, wie man den damaligen Planungsfehler im Interesse der Bäume korrigiert. Das sollte mit einfachen Mitteln wie oben vorgeschlagen möglich sein.
Dateien:
Anfragen_Gruene_Baumfaellungen.pdf11,55 Ki
Thema: Fraktion, Anfrage, Stadtgestaltung, Umwelt

22.03.2018 Von:Joachim Schmitz

Versiegelung von Vorgärten

Anfrage in der Sitzung des Verwaltungsrates am 22.03.2018


wir bitten die folgenden Fragen durch den Vorstand der Stadtwerke beantworten zu lassen.

1. Wird in regelmäßigen Zeitintervallen die Angabe der Grundstückseigentümer über die Größe der versiegelten Fläche des Grundstücks und der damit verbundenen Regenwassereinleitung in die Kanalisation überprüft?
2. Wie hoch sind die festgestellten Abweichungen?
3. Welche Folgen hat eine eventuelle Feststellung für die Eigentümer?
4. Erfolgt ein Abgleich der Angaben mit dem Bauordnungsamt?

Begründung:
Immer wieder ist festzustellen, dass Vorgärten im Nachhinein zur Nutzung als Parkplatz versiegelt werden. Zum einen ist dies ggf. entgegen Vorgaben aus Bebauungsplänen und/oder Baugenehmigungen, zum anderen wird damit Versickerungsfläche versiegelt, das Oberflächenwasser wird in aller Regel in die Kanalisation abgeleitet.
Dies hat Auswirkungen auf die Umwelt, das Kleinklima wird maßgebend beeinflusst. Außerdem steigt die Wassermenge, die vor allem bei Starkregenereignissen in der Kanalisation anfallen. Dafür ist eventuell die Kanalisation nicht ausgelegt, Rückstau ist die Folge. Und nicht zuletzt entgehen den Stadtwerken Einnahmen aus der Regenwassereinleitungsgebühr.
Dateien:
Antwort_Versiegelung.pdf18,10 Ki
Thema: Fraktion, Anfrage, Stadtwerke, Stadtgestaltung

07.03.2018 Von:Jutta Maurer

Chancen auf angemessenen Wohnraum für alle stärken

Die Hürther GRÜNEN begrüßen die konkrete und konsequente Fortführung des Sozialwohnraumkonzeptes vom Sommer vergangenen Jahres. Mit den Stimmen von GRÜNEN und CDU hat der Hauptausschuss eine Quote für geförderten Wohnraum beschlossen, die 4,6% nicht unterschreiten und sukzessive in allen Stadtteilen umgesetzt werden soll.


Jutta Maurer, Ratsfrau und stellvertretende Sprecherin für die GRÜNEN im Hauptausschuss. „Somit haben wir nun ein Instrumentarium an der Hand, das uns als Grundlage für die weitere Arbeit dienen kann. Auch in Zukunft haben so Menschen mit unterem und mittlerem Einkommen Chancen auf angemessenen Wohnraum. Denn eine bezahlbare Wohnung zu finden ist zunehmend auch ein Problem der Mittelschicht. 27 neue Wohnungen pro Jahr sind alleine nötig, um wegfallende sozial geförderte Wohnungen zu ersetzen.“

Da die neuen Fördermöglichkeiten der NRW.Bank noch nicht abschließend beurteilt werden können, lässt die Beschlussfassung jede Menge Luft nach oben zu und wird jährlich im Ausschuss zu evaluieren sein. Gute Ansätze aus Sicht der GRÜNEN sind die Umwandlung geeigneter Wohnungen in sozial geförderten Wohnraum und vorhandene Wohnungen in sozialer Bindung zu halten, ggf. durch Kauf der Rechte. Auch über eine Wohnungsbaugenossenschaft hat die Partei diskutiert.
Thema: Soziales, Stadtgestaltung, Haupt, Presse, Fraktion

23.11.2017 Von:Inge Cürten-Noack

Schafweide an der Lux?

Der Beschluss zur Fällung der Rotbuche an der Luxemburger Straße fiel im Sommer, nachdem der Landesbetrieb seine Zusage zur Erhaltung des Baumes nicht eingehalten hat. Als Ersatz wurde die Pflanzung von 5 Platanen auf der gegenüber liegenden Fläche mit dem Landesbetrieb Straßen vereinbart.


Laut Verwaltung sei die Fläche aber nicht groß genug. Die neue Straße wird deutlich mehr Fläche einnehmen, sodass für die Neupflanzung der Platanen große Bäume im Bereich des Wasserwerks gefällt werden müssten. So viel Schilda ist selbst für Hürth zu viel.

Im PUV stellte die Verwaltung nun einen neuen Standort neben dem Café del Sol vor. Die Bäume können die Situation dort sehr aufwerten, es sei aber nicht möglich sie als Allee zu pflanzen. Dazu müssten die privaten Flächen erworben werden. Inge Cürten-Noack regte an: „das Dreieck, das zwischen der alten und neuen Lux erhalten bleibt, als kleine dekorative Grünfläche neben den 5 Traubeneichen mit weiteren kleinen Gewächsen (z.B. Kiefer, Eibe) im mediterranen Stil des naheliegenden großen Kreisels am Bauhaus zu gestalten."

Dem zuständigen Ausschuss gefiel der Vorschlag nicht. Er möchte dort lieber eine ökologisch wertvolle "Grasflur" anlegen, auf der bisweilen einige Schafe weiden können.
Thema: Presse, Stadtgestaltung, Verkehr

16.11.2017 Von:Britta Bojung

Baumpatenschaften

Anfrage in der Sitzung des Verwaltungsrates am 16.11.2017


Wir bitten den Vorstand der Stadtwerke um Beantwortung der folgenden Fragen:

1. Wie viele Baumpatenschaften gibt es zurzeit in Hürth?
2. Wie viele Anwärter auf Baumpatenschaften gibt es zurzeit?
3. Wie lang dauert es, bis eine Baumpatenschaft erteilt wird?
4. Für welche Bäume können Baumpatenschaften erworben werden?
5. Wer muss seitens der Stadtwerke angesprochen werden, um eine Baumpatenschaft zu bekommen?
6. Gibt es seitens der Stadtwerke Aktionen, um offensiv nach Baumpaten zu suchen?

Begründung:

Im Jahr 2007 wurde im Rahmen der Stadtteilplanung Alt-Hürth die Übernahme von Baumpatenschaften vorgeschlagen. Dieser Vorschlag wurde von der Verwaltung positiv bewertet und sollte bis 2009 umgesetzt werden. Eine Information der Presse sollte erfolgen.

Auf der Webseite der Stadt ist unter dem Stichwort Baumpatenschaft lediglich der Hinweis auf das mögliche Pflanzen von Geburtstags- oder Hochzeitsbäumen zu finden.

Die Webseite der Stadtwerke gibt hierzu keinerlei Informationen. Aus der Bevölkerung ist uns bekannt, dass Baumpatenschaften gerne erworben werden möchten. Teilweise warten die potentiellen Nutzer lange Zeit, bis hierzu eine Rückmeldung erfolgt.

Da viele Bäume in Hürth, vor allem im Verlauf von Straßen, in einem beklagenswerten Zustand sind, wäre es sinnvoll hier das Engagement aus der Bevölkerung zu fördern und zu nutzen.
Thema: Anfrage, Stadtgestaltung, Stadtwerke, Umwelt

15.11.2017 Von:Inge Cürten-Noack

GRÜNE für Grünstreifen

Der Rat hat gestern die Änderung des Flächennutzungsplanes im Zusammenhang mit der Bebauung in Efferen-West (BPL 217) beschlossen, jedoch nicht ohne dass noch einmal auf den Wegfall der Grünfläche entlang der K2n hingewiesen wurde.


Dieser Streifen stellt laut aktuellem FNP eine Potenzialfläche für die Entwicklung eines Grünzuges zwischen Efferen und dem Otto-Maigler-See dar. Darauf verwies der BUND als Träger öffentlicher Belange in seiner Stellungnahme zu der Planung. Inge Cürten-Noack, Ratsfrau der GRÜNEN, sah die Sache ähnlich: "Die Grünfläche, die nun als solche verloren geht, muss in direkter Nähe des neuen Baugebietes wieder hergestellt werden, das heißt als Streifen nördlich der K2n. Das werden wir nicht aus den Augen verlieren." Da die von den Grünen beantragte Planung eines Grünzuges in Arbeit ist, müssen die Ergebnisse abgewartet werden. Die positive Stellungnahme der Verwaltung zu der Entwicklung der Grünfläche lässt erwarten, dass die zukünftige Landschaftsgestaltung eine starke Aufwertung des Wohnens in Efferen zur Folge hat.

Unterstützt wird die Aufwertung zum attraktiven Wohnumfeld durch die Wirtschaftsförderung im Rhein-Erft-Kreis, die dies als eines ihrer drei Hauptziele dargestellt hat.
Thema: Presse, Stadtgestaltung, Umwelt

19.09.2017 Von:Jutta Maurer

Römische Wasserleitung

Anfrage zur Sitzung des Ausschusses Kultur, Sport und Bäder am 27.09.2017


Wir bitten folgende Fragen zur Römischen Wasserleitung an der Realschule durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

1. Was ist bisher mit den 30.000 €, die im laufenden HH für die Sanierung des Teilstücks der römischen Wasserleitung hinter der Realschule bereitgestellt wurden, geschehen?
2. Ist die Sanierung noch für das laufende Jahr angedacht?
3. Sollen die 30.000 € auf den nächsten HH verschoben werden oder sind sie bereits für eine andere Maßnahme ausgegeben worden?

Begründung:

Bereits vor geraumer Zeit wurde bei einer Denkmalbesichtigung vor Ort klar, dass das hinter der Realschule ausgestellte Teilstück der römischen Wasserleitung schnellstmöglich saniert werden muss, um den drohenden Zerfall aufzuhalten.
Im KSB am 28.09.2016 wurde auf Antrag von B90/GRÜNE und CDU ein Maßnahmenkatalog sowie eine Kostenschätzung zum Erhalt und zur Reparatur von stadteigenen Baudenkmälern vorgestellt. Für das Teilstück der römischen Wasserleitung wurden für 2016 9.000€ Planungskosten und für 2017 30.000€ Sanierungskosten angegeben. Dementsprechend wurde die Haushaltsposition auf 55.000€ erhöht. Bis Ende August 2017 hat noch keine Sanierung stattgefunden.
Um das Profil der Stadt zu schärfen, sollte Hürth dem altrömischen Aspekt unserer Stadtgeschichte mit besonderer Sorgfalt begegnen.
Dies sollte auch unter touristischen und Marketing-Aspekten gesehen werden.
Thema: Anfrage, Stadtgestaltung

29.05.2017 Von:Inge Cürten-Noack

Bewahrung von Ackerland fördert Innenentwicklung

Die Fläche rund um den Gertrudenhof, die bisher als landwirtschaftliche Fläche eingestuft war, bekommt nun den Status "Sonderfläche Erlebnisbauernhof Gertrudenhof".


Bedingt durch die Nutzung des Areals unter anderem für Gastronomie, Streichelzoo, Ernährungspädagogik mit Weltacker und Hofladen konnte das Primat der reinen landwirtschaftlichen Nutzung nicht mehr aufrechterhalten werden. Aber der Gertrudenhof als erfolgreicher Betrieb soll gesichert werden. Ein Ausgleich für den Fortfall der landwirtschaftlichen Flächen wird auf der östlichen Seite des Randkanals, bislang als Wohnbauland festgesetzt, stattfinden.

Es mischen sich nun zwei Themen, die getrennt gesehen werden müssen. Schon 2011 wurde beschlossen, die oben genannte Tauschfläche wieder für landwirtschaftliche Nutzung festzusetzen. Das Verfahren wurde jedoch noch nicht eingeleitet. Die Änderung des Flächennutzungsplanes von Wohnbauland in landwirtschaftliche Fläche ist überfällig und passt zur Vorgabe, dass möglichst wenig Ackerfläche für andere Nutzungen geopfert werden sollte.

Neue Wohngebiete außerhalb des Wohnbaulandkonzeptes braucht Hürth zurzeit nicht. Mehrere Großbauten sind kurz vor der Fertigstellung (Hürther Bogen Nord und Süd, Bonnstraße, Kölnstraße). Auf dem HGK-Gelände in Hermülheim und auf dem Areal des ehemaligen Kreisverkehrsamtes können innerstädtische Flächen wieder genutzt werden. Lediglich Efferen-West wird auf "kostbaren Ackerboden" gebaut.

"Eine massive Erweiterung der Wohnbebauung in Hürth sollten wir, falls sie erforderlich ist, erst dann vornehmen, wenn parteiübergreifend ein Konsens gefunden werden kann, wie eine zukunftsgerechte Quartiersentwicklung aussehen kann." fasst Inge Cürten-Noack, Ratsmitglied, die Haltung der GRÜNEN zusammen.
Thema: Fraktion, Presse, Stadtgestaltung, Umwelt