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29.05.2017 Von:Inge Cürten-Noack

Bewahrung von Ackerland fördert Innenentwicklung

Die Fläche rund um den Gertrudenhof, die bisher als landwirtschaftliche Fläche eingestuft war, bekommt nun den Status "Sonderfläche Erlebnisbauernhof Gertrudenhof".


Bedingt durch die Nutzung des Areals unter anderem für Gastronomie, Streichelzoo, Ernährungspädagogik mit Weltacker und Hofladen konnte das Primat der reinen landwirtschaftlichen Nutzung nicht mehr aufrechterhalten werden. Aber der Gertrudenhof als erfolgreicher Betrieb soll gesichert werden. Ein Ausgleich für den Fortfall der landwirtschaftlichen Flächen wird auf der östlichen Seite des Randkanals, bislang als Wohnbauland festgesetzt, stattfinden.

Es mischen sich nun zwei Themen, die getrennt gesehen werden müssen. Schon 2011 wurde beschlossen, die oben genannte Tauschfläche wieder für landwirtschaftliche Nutzung festzusetzen. Das Verfahren wurde jedoch noch nicht eingeleitet. Die Änderung des Flächennutzungsplanes von Wohnbauland in landwirtschaftliche Fläche ist überfällig und passt zur Vorgabe, dass möglichst wenig Ackerfläche für andere Nutzungen geopfert werden sollte.

Neue Wohngebiete außerhalb des Wohnbaulandkonzeptes braucht Hürth zurzeit nicht. Mehrere Großbauten sind kurz vor der Fertigstellung (Hürther Bogen Nord und Süd, Bonnstraße, Kölnstraße). Auf dem HGK-Gelände in Hermülheim und auf dem Areal des ehemaligen Kreisverkehrsamtes können innerstädtische Flächen wieder genutzt werden. Lediglich Efferen-West wird auf "kostbaren Ackerboden" gebaut.

"Eine massive Erweiterung der Wohnbebauung in Hürth sollten wir, falls sie erforderlich ist, erst dann vornehmen, wenn parteiübergreifend ein Konsens gefunden werden kann, wie eine zukunftsgerechte Quartiersentwicklung aussehen kann." fasst Inge Cürten-Noack, Ratsmitglied, die Haltung der GRÜNEN zusammen.
Thema: Fraktion, Presse, Stadtgestaltung, Umwelt

22.03.2017 Von:Inge Cürten-Noack

Denkmalschutz oder Gestaltungssatzungen für ausgewählte Bauten

Antrag in der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Bäder am 05.04.2017


Wir beantragen, den TOP „Denkmalschutz oder Gestaltungssatzungen für ausgewählte Bauten“ auf die Tagesordnung des Ausschusses für Kultur, Sport und Bäder am 05.04.2017 zu setzen und den folgenden Beschlussvorschlag zur Abstimmung zu bringen:

Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen inwieweit die historischen Backsteinfassaden folgender Immobilien z.B. durch Denkmalschutz oder eine Gestaltungssatzung geschützt werden können:
Kölnstraße 34 -42 und 48 - 50
Fuchsstraße 14 + 11
Ortshofstraße 31 + 42
Luxemburger Straße 319 + 321
Kreuzstraße 19, 24 und 31

Begründung:
In den alten Ortskernen wurde immer wieder architektonisch prägende Gebäude dem Neubau geopfert, ohne dass über die Möglichkeit sie zu integrieren nachgedacht wurde. Ein Beispiel ist der Neubau des BAUHAUSES, dem ein Bauernhof zum Opfer fiel, der direkt an der Luxemburger Straße stand und in dem man die Verkaufsstelle mit Café der Bäckerei Klein hätte werbewirksam unterbringen können.

Ziel der Bemühungen sollen hauptsächlich Gebäude mit Backsteinfassaden sein, die den heutigen Standard für Raum- und Fenstergrößen sowie Deckenhöhe erfüllen und somit weiterhin wirtschaftlich genutzt werden können. Es soll verhindert werden, dass die Stadt nach und nach einen Teil ihrer Architekturgeschichte verliert.
Thema: Antrag, Stadtgestaltung

15.03.2017 Von:Inge Cüerten-Noack

Kindergärten in Hürth

In der gestrigen Sitzung des Planungsausschusses wurde der Beschluss zum Bau eines Kindergartens auf dem Gelände des ehemaligen Sportplatzes Gronerstraße in Kalscheuren gefasst.


Die Hürther GRÜNEN begrüßen ausdrücklich, dass nunmehr ein weiterer Kindergarten auf den Weg gebracht werden konnte. Die Versorgung in unserer Stadt für U3-Betreuung mit 41% und Ü3 mit 96% liegt zwar deutlich über dem Landes- und Kreisdurchschnitt. Das ist familienfreundlich und unterstützt Hürther Eltern darin, Familie und Beruf zu vereinbaren. Aber es ist bekannt, dass weitere Plätze in der Zukunft benötigt werden. Deshalb waren bereits im Jugendhilfeausschuss neue Kindergärten, auch dieser in Kalscheuren, vorgestellt worden. Wiederum ist hier lediglich ein einstöckiges Gebäude vorgesehen, wertvolle Grundfläche wird damit ohne weitere Nutzungsmöglichkeit versiegelt.
Inge Cürten-Noack, Sprecherin der GRÜNEN im Planungsausschuss: “ Für weiterhin anstehende Planungen wünschen wir uns, dass neben dem hohen Bedarf an Kindergartenplätzen rechtzeitig auch die nachhaltige Nutzung der notwendigen Bauflächen berücksichtigt wird. So sollte jedes Kitagebäude mindestens zweigeschossig errichtet werden. Das Erdgeschoss als Kitafläche ist gesetzt. Im Fall Kalscheuren wären im Obergeschoss acht Wohnungen möglich gewesen.“
Thema: Presse, Stadtgestaltung, Soziales

14.03.2017 Von:Inge Cürten-Noack

Planung Grünzug

Antrag in der Sitzung des Ausschusses für Planung, Umwelt und Verkehr am 14.03.2017


Wir bitten, folgenden Antrag in der Sitzung des Ausschusses für Planung, Umwelt und Verkehr am 14.03.2017 auf die Tagesordnung zu nehmen und den Beschlussvorschlag zur Abstimmung zu bringen:

Beschlussvorschlag:
Für die Erstellung einer Konzeption zur Vernetzung von Grünräumen zwischen dem Hürther und dem Kölner Stadtgebiet stellt die Verwaltung ein "Pflichtenheft" zusammen, das dem PUV bis 27.06.2017 vorgelegt wird und als Grundlage der Ausschreibung zur Gewinnung eines Planungsbüros dient.

Begründung:
Was mit der Regionale 2010 (Regio Grün) begonnen und dort als "Masterplan Grün" eine Vernetzung der bestehenden Grünräume mit bestehender Nutzung (Landwirtschaft) anstrebte, soll nun für Hürth ein konkretes Gesicht bekommen. Erneute Initiativen aus dem Land NRW mit Wettbewerb für überregionale Zukunftskonzepte, gefördert mit Landesmitteln, warten darauf mit Ideen und Leben gefüllt zu werden. Im Bereich "Grünraumplanung" ist die Verwirklichung eines Grünzuges, auch im Zusammenhang mit S.U.N (StadtUmlandNetzwerk), anzustreben. Ziel ist es Flächen festzulegen und zu gestalten, die für alle Bürger zugänglich sind und von Fußgängern und Radfahrern im grünen Wegeverbund erreicht werden können.

Gegenstand der Konzeption soll die Ermittlung geeigneter Korridore zwischen dem Hürther und dem Kölner Stadtgebiet sein. Wo die Landwirtschaft dominiert soll das auch so bleiben. Die neue durchgehende Grünverbindung soll wegbegleitend geplant werden. Die benötigten Flächen können sehr unterschiedlich breit sein. So wäre ein von Sträuchern und einzelnen Bäumen begleiteter Weg genauso möglich wie eine weit ausladende Wiesensituation oder kleine naturnahe Waldinseln. Auch kleinere Wasserflächen als Biotopvernetzungselemente für die Fauna sind wichtig und könnten Bestandteil sein. Schon bestehende Grünbereiche (z.B. Allee am Randkanal) sollten einbezogen werden.

Haushaltsmittel in Höhe von 20.000 € sind eingestellt.

Mehrheitlich angenommen
Dateien:
Beschlusstext_140-2017_-oeffentlich-_Ausschuss_fuer_Planung-_Umwelt_und_Verkehr_14.03.2017.pdf76 K
Thema: Antrag, Umwelt, Stadtgestaltung

03.02.2017 Von:Elmar Lamers

Mehrgenerationenwohnen

Antrag in der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Soziales und Inklusion am 22.02.2017


Wir beantragen, den TOP „Mehrgenerationenwohnen“ auf die Tagesordnung des Ausschusses für Bildung, Soziales und Inklusion am 22.02.2017 zu setzen und den folgenden Beschlussvorschlag zur Abstimmung zu bringen:

Beschlussvorschlag:
1. Die Verwaltung wird gebeten für die Organisation/Umsetzung eines Mehrgenerationenprojektes (im BPL 217) einen Ansprechpartner/Ansprechpartnerin zu benennen.
2. Die Verwaltung wird gebeten, Interessenten für ein Mehrgenerationenwohnprojekt einzuladen, um über die Möglichkeiten zur Umsetzung eines solchen Projektes informieren zu lassen. Die Verwaltung informiert den BSI im Nachgang über die Ergebnisse und begleitet die Interessenten bis zur Gründung einer Initiative.

Begründung:
In Köln und vielen anderen Städten besteht seit beinahe 20 Jahren ein wachsendes Interesse an gemeinsamem Wohnen junger und älterer Generationen. Verschiedene Projekte wurden entwickelt, diskutiert und schließlich umgesetzt. Nachbarschaftshilfe, gemeinsame Unternehmungen und gemeinsam getragene Verantwortung für Menschen im direkten Umfeld schaffen für die Beteiligten und auch das angrenzende Wohnumfeld eine gegenseitige Gewinnsituation.
Da auch in Hürth ein Interesse an dieser Wohnform besteht, soll der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung Rechnung getragen werden. Durch die Einleitung von Bebauungsplanverfahren hat die Verwaltung erste Schritte eingeleitet, um entsprechende Baugrundstücke ausweisen zu können. Mit der Anfangskoordination der Akteure durch die Verwaltung soll ein weiterer Schritt getan werden, um Menschen unterschiedlichsten Alters die Möglichkeit zu geben, in dieser zukunftsorientierten, lebendigen Wohnform in ihrem Heimatort zu leben.

Einstimmig angenommen
Dateien:
Beschlusstext_80-2017__-oeffentlich-_Ausschuss_fuer_Bildung-_Soziales_und_Inklusion_22.02.2017.pdf22 K
Thema: Antrag, Soziales, Stadtgestaltung

31.08.2016 Von:Inge Cürten-Noack

Marienburg für Hürth?

Der BPL Efferen-West steht in seinen Grundzügen. Die Anregungen der GRÜNEN schlugen sich zumindest in Teilen in dem gemeinsamen Antrag von B90/GRÜNE-CDU nieder.


So haben die GRÜNEN zum Vorentwurf mit einer sehr lockeren Bebauung mehrere Vorschläge zur besseren Nutzung der Fläche eingebracht. Vor allem werden die Gebäude an der K2n und der Zufahrtsallee von 3 auf 4 Geschosse erhöht. Mehr preiswertere Einfamilienhäuser werden im Umfeld des geplanten Kindergartens durch die Einplanung von Kettenhäusern möglich.

Inge Cürten-Noack, Mitglied im Ausschuss: „Wir haben uns noch mehr von diesem Baugebiet versprochen, das eine große landwirtschaftliche Fläche schlucken wird. Leider wird seine Struktur in weiten Teilen eher dem Stadtteil Marienburg gleichen als einem vielfältigen Stadtteil. Ökologische Belange wie die Regenwasserversickerung tauchen auf, weil sie gesetzlich vorgeschrieben sind.“

Die die "Grüne Mitte" umlaufende Straße wird verkehrsberuhigt geplant. Auf dem Platz selber wird eine Fläche für eine Mobilitätsstation vorgesehen. Unserem Vorschlag, Abstellplätze für Fahrräder im Rahmen der Stellplatzverordnung vorzusehen, wollte die Verwaltung bislang nicht entsprechen. Die Landesbauordnung jedoch sieht vor, dass auch Fahrradabstellplätze in notwendiger Anzahl zu bauen sind. Dies werden wir für dieses Wohngebiet einfordern.

Vonseiten der GRÜNEN waren weitere Vorschläge, wie ein Energiestandard über dem gesetzlichen Wert oder weitere gezielte Verdichtung sowie grundsätzlich höhere Bebauung zuzulassen im Gespräch, konnten aber nicht durchgesetzt werden.

Reinhard Schmitt-Berger, Vorsitzender der GRÜNEN Hürth: "Wir freuen uns, dass die Fraktion einige Verdichtungen gegenüber dem vorgelegten platz- und ressourcenfressenden Vorschlag erreichen konnte. Besonders freut uns, dass auch Ratsmitglieder anderer Fraktionen, die in den Vordiskussionen noch vehement gegen jedes zusätzliche Haus gekämpft haben, nunmehr dieses befürworten. Trotzdem sehen wir GRÜNEN das Ziel des einstimmig beschlossenen Wohnbaulandkonzepts ´Sozial ausgewogenen Bevölkerungszuwachs´ zu erreichen, als zumindest gefährdet an."

Die Entwicklung eines Wohnquartiers kann nur als nachhaltig bezeichnet werden, wenn ökologische und soziale Belange weit über das übliche Maß hinausgehen. Dies ist hier leider nicht gelungen.
Thema: Presse, Stadtgestaltung

30.08.2016 Von:Inge Cürten-Noack

Bebauungsplan 217 „Efferen-West“

Ergänzungsantrag in der Sitzung des Ausschusses für Planung, Umwelt und Verkehr am 30.08.2016


wir bitten, folgenden Ergänzungsantrag zum TOP 15 Bebauungsplan 217 „Efferen-West“ am 30.08.2016 zu berücksichtigen:

Beschlussvorschlag:
1. Der Geschosswohnungsbau gegenüber der KITA entlang der K2n (sozialer/preisgünstiger Wohnraum) an der Planstraße G/Privatstraße sowie die jeweils 2 ersten Blöcke des Geschosswohnungsbaus auf beiden Seiten der „Hauptallee“/Planstraße I von der K 2 aus werden um ein Geschoss auf 4 Geschosse erhöht. Oberhalb der KITA werden 2 Geschosse für altersgerechtes Wohnen vorgesehen. Weiter werden in dem Bereich zwischen Planstraßen K, E und F und den Wohnhöfen 5 und 6 Kettenhäuser entsprechend den Häusern entlang der Planstraße K errichtet. Bei den Häusern in diesem Bereich, sowie bei den Häusern entlang der Planstraße F kann ein 3. Obergeschoss errichtet werden.
2. Im Stellplatzschlüssel sollen auch Fahrradabstellanlagen festgesetzt werden
3. Alle Gebäude werden mindestens im KfW-55 Standard errichtet.
4. Die Straßengestaltung soll die geschwindigkeitsreduzierend geplant werden. Die Planung ist dem Ausschuss vorzustellen und von ihm zu genehmigen.
5. Für Einzelhandel mit Nahversorgungscharakter (z.B. Bäcker, Kiosk) sind Stellplätze an geeigneter Stelle einzuplanen.
6. Es ist eine Fläche für eine Mobilitätsstation auf der öffentlichen Grünfläche „Grüne Mitte“ vorzusehen.
7. Werden bereits vorhandene Ausgleichsmaßnahmen tangiert, wird der nach den Naturschutzrechtlichen Regelungen erforderliche zusätzliche Ausgleich separat nachvollziehbar dargestellt.
8. Ein Wohnhof soll für die Errichtung von Häusern mit alternativen Baumaterialien (z.B. Holzhäuser) reserviert werden.
9. Die Verwaltung wird beim Verkauf von städtischen Grundstücken dafür Sorge tragen, dass (grundsätzlich) ein Anteil entsprechend der Quote im gesamten Hürther Stadtgebiet an gefördertem Wohnraum errichtet wird. Dabei wird der in Hürth-Efferen vorhandene Anteil an geförderten Wohnungen berücksichtigt.
10. Die Verwaltung wird beim Verkauf von städtischen Grundstücken weiter dafür Sorge tragen, dass Bauflächen mit Priorität auch Baugemeinschaften oder Zusammenschlüssen angeboten werden, um gemeinschaftliches Wohnen und preisgünstigeres Bauen zu ermöglichen.

Begründung:
Erfolgt mündlich.
Dateien:
Beschlusstext_472-2016__-oeffentlich-_Ausschuss_fuer_Planung-_Umwelt_und_Verkehr_30.08.2016.pdf167 K
Thema: Antrag, Stadtgestaltung

19.04.2016 Von:Inge Cürten-Noack

Efferen-West – Bauen für die Zukunft

Die Politik hat bei der Festlegung für potenzielle neue Baugebiete im Rahmen des Wohnbauflächenprogramms das Areal von Efferen-West aufgenommen. Obwohl wir diese Fläche im Außenbereich nicht favorisieren, wollen wir im Bebauungsplan unsere grünen Kriterien für eine sinnvolle, nachhaltige Nutzung der Fläche einbringen.


In dieser Randlage von Köln ist Dorf-Charakter für ein Neubaugebiet dieser Größenordnung nicht zu vertreten. Die Grundstückspreise müssen für eine Vielzahl von interessierten Menschen bezahlbar sein. Das ist nur über verminderte Grundstücksgrößen und den Geschosswohnungsbau zu erreichen. Gleichzeitig vermeiden wir eine Ghettobildung. Es werden wohlhabende Menschen dort ihr Haus bauen können, aber auch weniger Begüterte, und es soll geförderter Wohnungsbau für ca. 30% der Wohneinheiten eingeplant werden.

Wichtige Punkte bei der Planung sind weiterhin eine großzügige Grünraumgestaltung, eine gute ÖPNV-Anbindung und auch eine Mobilitätsstation. Um auch Fahrräder auf den Grundstücken sicher unterbringen zu können, schlagen wir pro Wohneinheit zwei Stellplätze vor. Das reduziert auch die unentgeltliche Nutzung des öffentlichen Raumes durch Abstellen der privaten Autoflotte. Auch der Kindergarten in direkter Nachbarschaft zu Altenwohnungen oder gemeinschaftlichen Wohnmodellen mit möglicher Ausstrahlung auf Nachbarschaften und Kontakte ist eingebracht.

Wir schlagen vor, den über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehenden Energiestandard KfW55 festzuschreiben und zumindest in einem der Wohnhöfe Holzhäuser im Sinn des nachhaltigen Bauens zu errichten. Hier ist ebenso wie im konventionellen Wohnungsbau hochwertige oder auch einfache Architektur möglich, und es kann auf das leidige Isolieren mit Styropor verzichtet werden.

Die bei der vorliegenden Planung zentral gelegene Grünfläche ist für alle Bewohner des Gebiets schnell zu erreichen. Die sie umgebenden Straßen sollten nur geringe Geschwindigkeit ermöglichen. Zusätzlich zum Grünstreifen entlang der K2n arbeiten wir auf die Entwicklung eines Grünzuges Richtung Otto-Maigler-See hin, der den Kölner Grüngürtel mit der Ville verbindet.

Der Konflikt zwischen dem Erhalt der landwirtschaftlichen Fläche und der Stadtplanung für die Zukunft bleibt für uns bestehen. Er sollte aber im Konsens mit allen Beteiligten zu einer Lösung zum Wohl der Bewohner unserer Stadt führen.
Thema: Presse, Stadtgestaltung

12.04.2016 Von:Inge Cürten-Noack

Ausgleichsmaßnahmen des Kreises auf Hürther Stadtgebiet

Antrag in der Sitzung des Ausschusses für Planung, Umwelt und Verkehr am 12.04.2016


Wir beantragen, den TOP „Ausgleichsmaßnahmen des Kreises auf Hürther Stadtgebiet“ auf die Tagesordnung des Ausschusses für Planung, Umwelt und Verkehr am 12.04.2016 zu setzen und den folgenden Beschlussvorschlag zur Abstimmung zu bringen:

Beschlussvorschlag:

Der Rhein-Erft-Kreis wird gebeten über die in den Jahren 2010 bis 2015 erfolgten Prüfungen von Ausgleichsmaßnahmen auf dem Hürther Stadtgebiet zu berichten.

Begründung:

Der REK ist für die Anwuchskontrolle von bestimmten Ausgleichpflanzungen nach fünf Jahren zuständig. Insbesondere erwarten wir den Bericht über die im Zusammenhang mit der Errichtung der landwirtschaftlichen Halle in Fischenich (2007, Landschaftsschutzgebiet) geforderten Maßnahmen.
Dateien:
Beschlusstext_178-2016__-oeffentlich-_Ausschuss_fuer_Planung-_Umwelt_und_Verkehr_12.04.2016.pdf22 K
Thema: Antrag, Stadtgestaltung, Umwelt

16.02.2016 Von:Inge Cürten-Noack

Was lange währt, wird endlich grün - der mühsame Weg zur Erweiterung des Bürgerparks

Schon im Mai 2009 nahmen die Hürther GRÜNEN die Idee der Agenda21 auf, den Kölner Grüngürtel mit einem "Grünen Band" zum Bürgerpark hin zu ergänzen. Sie beantragten zunächst die Planung für eine Erweiterung vorzunehmen und die Fläche für zu erwartende Ausgleichsmaßnahmen vorzu­sehen. Argumente der Verwaltung wie der Verlust von Ackerboden oder fehlende Pachtein­nahmen blockierten die Umsetzung in 2010. Höhepunkt war ein Beschlussvorschlag der Verwaltung, in der die schon beschlossene Planung aufgehoben werden sollte. Es bestehe keine akute Notwendigkeit zur Inanspruchnahme der Flächen.


Über Monate hinweg wurden Wege gesucht, die Erweiterung als naturnah und damit als mögliche Ausgleichsfläche zu definieren, da für die Finanzierung aus Haushaltsmitteln keine Zustimmung zu erwarten war.

Im Mai 2011 beantragten Bündnis90/Die GRÜNEN die Wiederaufnahme des Verfahrens. Dem folgte wiederum die Vertagung, und endlich im August der Beschluss eines Gestaltungskonzeptes mit Zeitplanung, dem alle Fraktionen zustimmten.

Noch am 4.12.2012 teilte die Verwaltung mit, dass die Planung trotz anders lautender Beschlusslage auf unbestimmte Zeit verschoben wird.

Erst mit der geplanten Errichtung eines Windparks auf Hürther Boden konnte ab 2014 Hoffnung auf die Verwirklichung der Grünfläche aufkeimen. So hat der siebenjährige Einsatz der Hürther GRÜNEN für ein Stück städtischen Park ein gutes Ende gefunden.
Thema: Presse, Umwelt, Stadtgestaltung