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29.05.2017 Von:Inge Cürten-Noack

Bewahrung von Ackerland fördert Innenentwicklung

Die Fläche rund um den Gertrudenhof, die bisher als landwirtschaftliche Fläche eingestuft war, bekommt nun den Status "Sonderfläche Erlebnisbauernhof Gertrudenhof".


Bedingt durch die Nutzung des Areals unter anderem für Gastronomie, Streichelzoo, Ernährungspädagogik mit Weltacker und Hofladen konnte das Primat der reinen landwirtschaftlichen Nutzung nicht mehr aufrechterhalten werden. Aber der Gertrudenhof als erfolgreicher Betrieb soll gesichert werden. Ein Ausgleich für den Fortfall der landwirtschaftlichen Flächen wird auf der östlichen Seite des Randkanals, bislang als Wohnbauland festgesetzt, stattfinden.

Es mischen sich nun zwei Themen, die getrennt gesehen werden müssen. Schon 2011 wurde beschlossen, die oben genannte Tauschfläche wieder für landwirtschaftliche Nutzung festzusetzen. Das Verfahren wurde jedoch noch nicht eingeleitet. Die Änderung des Flächennutzungsplanes von Wohnbauland in landwirtschaftliche Fläche ist überfällig und passt zur Vorgabe, dass möglichst wenig Ackerfläche für andere Nutzungen geopfert werden sollte.

Neue Wohngebiete außerhalb des Wohnbaulandkonzeptes braucht Hürth zurzeit nicht. Mehrere Großbauten sind kurz vor der Fertigstellung (Hürther Bogen Nord und Süd, Bonnstraße, Kölnstraße). Auf dem HGK-Gelände in Hermülheim und auf dem Areal des ehemaligen Kreisverkehrsamtes können innerstädtische Flächen wieder genutzt werden. Lediglich Efferen-West wird auf "kostbaren Ackerboden" gebaut.

"Eine massive Erweiterung der Wohnbebauung in Hürth sollten wir, falls sie erforderlich ist, erst dann vornehmen, wenn parteiübergreifend ein Konsens gefunden werden kann, wie eine zukunftsgerechte Quartiersentwicklung aussehen kann." fasst Inge Cürten-Noack, Ratsmitglied, die Haltung der GRÜNEN zusammen.
Thema: Fraktion, Presse, Stadtgestaltung, Umwelt

10.05.2017 Von:Reinhard Schmitt-Berger

Überschreitung von Grenzwerten Luxemburger Straße

Anfrage zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Umwelt und Verkehr am 10.05.2017


Wir bitten die folgenden Fragen durch die Verwaltung zur Niederschrift der Sitzung des Ausschusses für Planung, Umwelt und Verkehr am 10.05.2017 beantworten zu lassen:

1. Welche Möglichkeit sieht die Verwaltung, im Bereich Efferen einen zusätzlichen Passivsammler zur Ermittlung der NO2-Belastung im Bereich der B265 einzurichten?
2. Wie kann die Verwaltung bereits jetzt, bspw. mit Nutzung des Programms IMMISWeb, die vorhandene und zukünftig zu erwartende Belastung berechnen?

Begründung:
Heute werden NO2-Werte in Hürth an der Luxemburger Straße in Hermülheim und an der Hintergrund- Messstelle am Stadion gemessen. Am Stadion zusätzlich auch die Feinstaubbelastung.
Am Stadion wurde nach unserer Einschätzung der vorliegenden Messwerte auch eine Überschreitung der Feinstaubbelastung festgestellt, obwohl diese Messstelle weitab von größeren Verkehrsbelastungen und umgeben von reichlich Grün steht.

Um die tatsächliche Belastung in Efferen festzustellen, erscheint es erforderlich hier eine weitere Messstelle zu installieren. Vor allem vor dem Hintergrund, dass mit dem Bau der B265n eine erhebliche Steigerung der Verkehrsbelastung in Efferen prognostiziert ist. Von daher ist die Aussage im letzten Absatz des Sachverhalts im Top 8 allenfalls für Hermülheim zutreffend, nicht aber für Efferen.

Mit dem seitens des LANUV auch an Hürth zur Verfügung gestellten Programms IMMISWeb können bereits jetzt mögliche Belastungen berechnet werden. Derartige Berechnungen sind lt. Liste des LANUV in Hürth bereits früher durchgeführt worden.
Thema: Anfrage, Umwelt, Verkehr

29.04.2017 Von:Friederike Seydel

Erdkabel in Bayern – aber oberirdische Leitungstrasse in Efferen?

Die Anwohner der Höchstspannungstrasse in Efferen kämpfen entschieden gegen den oberirdischen Ausbau der Trasse auf 380 kV und die zusätzliche Verlegung der Gleichstromleitung Süd-Link. Denn mit dem Ausbau zum sogenannten „Ultranet“ ist eine deutlich höhere gesundheitsgefährdende Belastung durch elektromagnetische Strahlung zu befürchten. Hierin waren sich vor Ort Oliver Krischer MdB und Yunus Kolukisaoglu, Direktkandidat der GRÜNEN für den Landtag, sowie die direkt Betroffenen einig. Oliver Krischer setzt sich als Energieexperte der GRÜNEN im Bundestag seit Jahren gegen die politischen Kräfte in Berlin für eine bürgernahe Lösung ein.


Oliver Krischer: „Während in Bayern mit großem Aufwand Stromleitungen komplett unter die Erde gelegt werden können, geschieht das in Hürth nicht. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Das ist Ergebnis einer absurden Politik der Großen Koalition. In Hürth am Kiebitzweg sind Tausende Menschen vom Leitungsausbau betroffen. CDU und SPD haben bei der letzten Gesetzesnovelle bewusst und absichtlich keine Möglichkeit geschaffen, auch in Hürth ein Erdkabel anstelle der Freileitung zu verlegen. Damit haben SPD und CDU - auch deren MdB aus dem Rhein-Erft-Kreis - die Menschen am Kiebitzweg in Hürth absichtlich vor den Kopf gestoßen. Den Betroffenen bleibt nur der Weg der Klage, wofür ich vollstes Verständnis habe. Die Grünen kämpfen dafür, in der nächsten Bundesregierung das Gesetz so zu ändern, dass Erdverkabelung auch in Hürth möglich wird und die Betroffenen nicht klagen müssen. Hürth muss auch das bekommen, was CDU und SPD Bayern zugestanden haben." Yunus Kolukisaoglu: „"Zur Umsetzung der Energiewende brauchen wir neue und leistungsfähige Stromtrassen. Jedoch dürfen diese nicht zu einer höheren Belastung der Anwohner und für zukünftige Generationen führen. Letztlich darf die Planung, wie im Fall von Hürth am Kiebitzweg, nicht auf Kosten der Zukunft und der Gesundheit der betroffenen Bevölkerung gehen!" Einem Erdkabel, steht das Energieleitungs­ausbaugesetz (EnLAG) entgegen, das der Bundestag 2009 unter schwarz-gelber Regierung beschlossen hat. Im Bundesbedarfsplan hingegen, 2013 von der großen Koalition im Bundestag beschlossen, sind Erdkabel ausdrücklich zugelassen. Für den Netzbetreiber Amprion ist es jedoch schlicht die billigste Lösung, Gleich- und Wechselstromleitung auf bestehender Trasse oberirdisch zu führen. Die gesundheitlichen Auswirkungen einer solchen Lösung sind völlig ungeklärt. Sowohl die betroffenen Anwohner als auch die Stadt sowie die Stadtwerke Hürth haben inzwischen gegen den Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Köln vom Dezember 2016 Klage eingereicht. In Pulheim gestaltet sich die Situation ebenso problematisch, wo der Ausbau der Leitung auf der alten Trasse geplant ist, welche nah an die Wohn­häuser grenzt. Warum Entlastung im Süden der Republik möglich sein soll, aber im viel dichter besiedelten Rheinland nicht, ist für alle Beteiligten nicht nachvollziehbar und mehr als bürgerfern.
Thema: Partei, Presse, Energie, Umwelt

26.04.2017 Von:Reinhard Schmitt-Berger

Stickoxide auch in Hürth weiter über dem Grenzwert

Wie aus einer aktuell durch das NRW-Umweltministerium veröffentlichten Studie bekannt wurde, sind die Grenzwerte für Stickoxide an vielen Messstationen auch in 2016 wieder überschritten worden. So auch in Hürth-Hermülheim an der Luxemburger Straße. Feinstaub wurde dabei hier nicht erfasst.


Von Stickoxiden gehen große Gesundheitsrisiken aus: Sie können Kopfschmerzen, Schwindel und sogar Atemnot auslösen. Nach Berechnungen der Europäischen Umweltagentur sind mehr als 10.000 Todesfälle in Deutschland auf Stickoxide zurückzuführen. Dazu Reinhard Schmitt-Berger, Vorsitzender der GRÜNEN in Hürth: „Schon alleine diese Statistik zeigt uns, dass wir hier dringenden Handlungsbedarf haben: 10.000 Todesfälle werden für Deutschland jährlich angegeben, das sind dreimal mehr als es Unfalltote in Deutschland gibt!“ Inzwischen wurde bekannt, dass selbst neue Euro 6-Diesel-Autos nicht nur von VW, sondern fast aller Hersteller, die Grenzwerte zwar auf dem Teststand, nicht aber auf der Straße einhalten. Weil die Belastung in den Innenstädten nicht zurückgeht, fordern Gerichte nach Klagen der Deutschen Umwelthilfe inzwischen Fahrverbote für viele Stadtzentren. „Wir GRÜNEN wollen keine Fahrverbote, weil es ja nicht sein kann, dass Autofahrer das Tricksen und Betrügen der Autoindustrie und das Weggucken der Bundesregierung ausbaden sollen. Deshalb fordern wir Autoindustrie und Bundesregierung auf, Dieselautos wie in den USA üblich so umzurüsten, dass die Grenzwerte eingehalten werden. Da die Industrie das Problem verursacht hat, muss sie natürlich auch für die Umrüstung aufkommen. Nur so lassen sich Fahrverbote vermeiden“, so Schmitt-Berger von den GRÜNEN weiter. „Zudem wollen wir eine weitere Messstation an der Luxemburger Straße in Efferen, die dann auch die Feinstaubbelastung misst. Denn immer wieder wird argumentiert, mit der B265n würde es in Hürth alles besser. Doch die Verkehrsprognose zur sogenannten Umgehungsstraße hat es bereits gezeigt, dass dies allenfalls für Hermülheim gilt. Der Verkehr wird auf der Luxemburger Straße in Efferen hingegen um mehr als 10.000 PKW pro Tag steigen. Das Problem wird also in Hürth weiterhin bestehen.“
Thema: Partei, Presse, Verkehr, Umwelt

14.03.2017 Von:Inge Cürten-Noack

Planung Grünzug

Antrag in der Sitzung des Ausschusses für Planung, Umwelt und Verkehr am 14.03.2017


Wir bitten, folgenden Antrag in der Sitzung des Ausschusses für Planung, Umwelt und Verkehr am 14.03.2017 auf die Tagesordnung zu nehmen und den Beschlussvorschlag zur Abstimmung zu bringen:

Beschlussvorschlag:
Für die Erstellung einer Konzeption zur Vernetzung von Grünräumen zwischen dem Hürther und dem Kölner Stadtgebiet stellt die Verwaltung ein "Pflichtenheft" zusammen, das dem PUV bis 27.06.2017 vorgelegt wird und als Grundlage der Ausschreibung zur Gewinnung eines Planungsbüros dient.

Begründung:
Was mit der Regionale 2010 (Regio Grün) begonnen und dort als "Masterplan Grün" eine Vernetzung der bestehenden Grünräume mit bestehender Nutzung (Landwirtschaft) anstrebte, soll nun für Hürth ein konkretes Gesicht bekommen. Erneute Initiativen aus dem Land NRW mit Wettbewerb für überregionale Zukunftskonzepte, gefördert mit Landesmitteln, warten darauf mit Ideen und Leben gefüllt zu werden. Im Bereich "Grünraumplanung" ist die Verwirklichung eines Grünzuges, auch im Zusammenhang mit S.U.N (StadtUmlandNetzwerk), anzustreben. Ziel ist es Flächen festzulegen und zu gestalten, die für alle Bürger zugänglich sind und von Fußgängern und Radfahrern im grünen Wegeverbund erreicht werden können.

Gegenstand der Konzeption soll die Ermittlung geeigneter Korridore zwischen dem Hürther und dem Kölner Stadtgebiet sein. Wo die Landwirtschaft dominiert soll das auch so bleiben. Die neue durchgehende Grünverbindung soll wegbegleitend geplant werden. Die benötigten Flächen können sehr unterschiedlich breit sein. So wäre ein von Sträuchern und einzelnen Bäumen begleiteter Weg genauso möglich wie eine weit ausladende Wiesensituation oder kleine naturnahe Waldinseln. Auch kleinere Wasserflächen als Biotopvernetzungselemente für die Fauna sind wichtig und könnten Bestandteil sein. Schon bestehende Grünbereiche (z.B. Allee am Randkanal) sollten einbezogen werden.

Haushaltsmittel in Höhe von 20.000 € sind eingestellt.

Mehrheitlich angenommen
Dateien:
Beschlusstext_140-2017_-oeffentlich-_Ausschuss_fuer_Planung-_Umwelt_und_Verkehr_14.03.2017.pdf76 K
Thema: Antrag, Umwelt, Stadtgestaltung

15.02.2017 Von:Inge Cürten-Noack

Grün ist kein Luxus...wie wir das weise Erbe Adenauers in Hürth weitertragen wollen

Grünzüge und Parks sind die Regionen, wo die Stadt aufatmet. Im Speckgürtel von Köln gelegen, durch extremen Verkehr belastetet und mit produzierender Industrie im Nacken, fühlen wir uns verpflichtet, die historische und visionäre Entscheidung Konrad Adenauers aus der Weimarer Zeit Köln mit einem Grüngürtel zu umgeben, in das Umland weiter zu tragen.


Heute ist es notwendiger denn je neue Grünstrukturen zu schaffen und schon vorhandene zu vernetzen. Die zunehmende Wohndichte, Verbrauch von Landschaft für Straßen und Verkehr fordern es geradezu heraus, sein Werk in den angrenzenden Kommunen fortzusetzen. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen im Umland von Köln rechtswirksame Planungen zu erstellen und dann Fakten zu schaffen. Eine diesbezügliche Initiative der Hürther Agenda - Gruppe (2003) scheiterte bislang.

Was mit der Regionale 2010 (Regio Grün) begonnen und dort als "Masterplan Grün" eine Vernetzung der bestehenden Grünräume mit bestehender Nutzung (Landwirtschaft) anstrebte, soll nun für Hürth ein konkretes Gesicht bekommen. Erneute Initiativen aus dem Land NRW mit Wettbewerbe für überregionale Zukunftskonzepte, gefördert mit Landesmitteln, warten darauf mit Ideen und Leben gefüllt zu werden. Im Bereich "Grünraumplanung" ist die hier vorgelegte Vision der Hürther GRÜNEN, und darin die Verwirklichung des Grünzuges, eines der Themen, die wir im Zusammenhang mit S.U.N (StadtUmlandNetzwerk) vorwärts bringen wollen. Ziel ist es Flächen festzulegen und zu gestalten, die für alle Bürger zugänglich sind und von Fußgängern und Radfahrern im grünen Wegeverbund erreicht werden können.

Das größte Projekt dieser Planung ist die Gestaltung der als Fläche zur Entwicklung von Landschaft festgelegte Korridor zwischen dem Kölner Grüngürtel an der K2 in Efferen und dem Otto-Maigler See. Hier dominiert die Landwirtschaft, und das soll auch so bleiben. Der zu planende Grünzug soll wegbegleitend, wie in Modul 1 beschrieben, gestaltet werden. Der Flächennutzungsplan der Stadt Hürth von 2005 enthält dazu teilweise schon Festsetzungen und Suchräume, die zugrunde gelegt werden können.

Des Weiteren stellen wir uns die Eingrünung von Ortsrändern und Gewerbegebieten vor, die Anlage von kleineren grünen Oasen mit Biotopcharakter auf landwirtschaftlich nicht nutzbaren Restflächen und gepflegte Parkanlagen mit städtischem Ambiente. Zusammen mit den schon bestehenden Wäldern, Grünflächen und Renaturierungsmaßnahmen wird so langfristig ein Netz von Naturorten die ganze Stadt durchziehen und ihr ein neue Lebensqualität verleihen, die die offensichtlichen ästhetischen Schwächen der Industrie- und Gewerbeparks hinter echten Parks zurücktreten lässt.

Alle Hürther Bürger sollen die Möglichkeit bekommen, in 500 bis 800m Fußweg eine kleinere oder größere Grünfläche zu erreichen, wo sie spazieren, auf einer Bank sitzen, Bäume, Sträucher, Vögel und Schmetterlinge beobachten, einen Bach verfolgen oder auch einen Kaffee trinken können.

Wir beabsichtigen den endgültigen Grünflächenplan als Satzung in die Bauleitplanung zu integrieren.

Wir möchten über diesen Entwurf mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Hürth ins Gespräch kommen. Sie werden sich mit ihren Wünschen hier vielleicht schon wiederfinden, können aber zusätzlich eigene Ideen entwickeln und darlegen.

Dafür schicken Sie bitte Ihre Ideen und Visionen an partei@gruene-huerth.de. Wir freuen uns auf ihre Rückmeldung.

Beschreibung zur Gestaltung der verschiedenen Grünmodule

Grünzug: zwischen dem Kölner Äußeren Grüngürtel und dem Otto-Maigler-See soll eine durchgehende Grünverbindung entstehen. Diese kann sehr unterschiedlich breit (nicht aber unter 50m) konzipiert werden, sich aber immer Wegen anschließen. So wäre ein von Sträuchern und einzelnen Bäumen begleiteter Weg genauso möglich wie ein weit ausladende Wiesensituation oder kleine naturnahe Waldinseln. Auch kleinere Wasserflächen als Biotopvernetzungselement für die Fauna sind wichtig.

Stadtpark: In Ergänzung zu den bestehenden Parks (Hermülheim, Bürgerpark) sind weiter südlich im Bereich Kalscheuren und Fischenich Parks zu entwickeln, die auch diesen durch die B256n abgeschnittenen Ortschaften eine wertige Entwicklung ermöglichen. Für Efferen als größtem zusammenhängendem Ortsteil kann endlich eine grüne Erholungsfläche geschaffen werden.

Platzentwicklung aus Restflächen: Kleinere Flächen sollen als Plätze mit Bänken und Bäumen angelegt werden.

Dafür eigenen sich Grundstücke von ehemaligen Spielplätzen, Sportplätzen oder Umnutzungsgrundstücken, wie z.B. die Fläche an der türkischen Botschaft oder nicht mehr benötigte Parkplätze.

Orts- und Gewerbeflächeneingrünung: Diese Begrünungen sollen zum einen den Ortschaften eine Begrenzung geben, zum anderen die Gewerbegebiete und deren Immissions- und Emissionswerte mindern und abfedern. Sie können von der Qualität her ähnlich beschaffen sein wie der große Grünzug, also mit einem naturnahen Bezug.
Thema: Presse, Umwelt, Partei

14.02.2017 Von:Jutta Maurer

Fernwärmeabschluss vermeidet 58.000 Tonnen CO2 im Jahr

Die Hürther GRÜNEN begrüßen es ausdrücklich, dass es durch den Vertragsabschluss mit OEC (Rußfabrik Kalscheuren) in Hürth zu einem großen, konkreten Schritt weg von der Braunkohle gekommen ist.


Am 27.01.2017 wurde nach langem Ringen der Vertrag mit OEC abgeschlossen. Jetzt kann die notwendige Infrastruktur am Rußwerk und am Alten Klärwerk errichtet werden, die es ermöglicht, ab Mitte 2018 den Hauptanteil der benötigten Wärme für das Hürther Fernwärmenetz CO2 - frei zu beziehen.

Dadurch spart dieses Projekt nach Inbetriebnahme den CO2 - Ausstoß von umgerechnet 35.600 PKWs im Jahr ein!

Lediglich zur Abdeckung des Spitzenbedarfs wird dann noch Wärme aus dem alten Braunkohlekraftwerk Goldenberg auf dem Knapsacker Hügel benötigt werden. „Wenn dann in Zukunft auch noch dieser restliche Energiebedarf über alternative Energiegewinnungsformen bereitgestellt werden kann, wird Hürth stolz darauf sein können, dem Klimakillergas CO2 keine Chance mehr zu geben - zumindest nicht was die Fernwärme betrifft,“ so die Stadtverordnete Jutta Maurer für die GRÜNEN Hürth.
Thema: Presse, Stadtwerke, Umwelt

26.01.2017 Von:Inge Cürten-Noack

Mit dem Leihfahrrad von Köln nach Hürth

Am Stadtrand von Köln werden hinter dem Militärring oft Leihräder der KVB abgestellt. Sie dürfen nur im Kölner Stadtgebiet benutzt werden.


Es liegt die Vermutung nah, dass Hürther Bürger ab Klettenbergpark in die Bahn umsteigen müssen, auch wenn sie den gesamten Weg nach Hause gerne mit dem Rad zurückgelegt hätten. Da es in Hürth Car-Sharing gibt aber keine Leihräder gibt es Überlegungen, diese versuchsweise in Hürth zu einzuführen.
Auf Anregung der GRÜNEN wird die Verwaltung daher Kontakt mit der KVB aufnehmen um prüfen zu lassen, ob die Erweiterung des Radius für die Leihräder auf das Hürther Stadtgebiet möglich ist.
Inge Cürten-Noack, Sprecherin der GRÜNEN im PUV zeigt die Vorteile auf: "Leihräder sind preiswert und schnell verfügbar, wenn man kein eigenes Fahrrad unterbringen kann oder das eigene gerade einen Plattfuß hat. Ihre Nutzung bringt sogar oft noch einen Zeitgewinn gegenüber der Bahn und kann diese in Stoßzeiten entlasten."
Thema: Presse, Verkehr, Umwelt

24.01.2017 Von:Inge Cürten-Noack

Baumaßnahme Gronerstraße/Ursulastraße

Anfrage zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Umwelt und Verkehr am 31.01.2017


Wir bitten die folgenden Fragen zur Baumaßnahme Gronerstraße/Ursulastraße durch die Verwaltung in der Sitzung des Ausschusses für Planung, Umwelt und Verkehr am 31.01.2017 beantworten zu lassen:

Sachverhalt:
Außer dem 2stämmigen Ahorn, der sich auf dem Baugrundstück befindet und für den eine Fällgenehmigung erteilt wurde, befindet sich auf dem Nachbargrundstück (Parzelle 2965) direkt an der Grundstücksgrenze ein weiterer unter die Baumschutzsatzung fallender Ahorn. Im §9, Absatz 1 heißt es dazu: Wird für ein Grundstück im Geltungsbereich dieser Satzung eine Baugenehmigung beantragt so sind im Lageplan die auf dem Baugrundstück vorhandenen und die von der Baumaßnahme potentiell betroffenen Bäume (wenn die Kronenauslagen über das Baugrundstück reichen) auf den Nachbargrundstücken im Sinne des §2, ihr Standort, ihre Art, der Stammumfang und der Kronendurchmesser (Kronentraufbereich) einzutragen. In der Sitzung des PUV vom 20.12.2016 haben die GRÜNEN auf diesen Baum hingewiesen und mögliche Schutzmaßnahmen angefragt. Die Antwort ist nicht in der Niederschrift vorhanden.

Fragen:
1. Warum wurde im Baugenehmigungsverfahren für den Neubau Gronerstraße / Ecke Ursulastraße der §9 Absatz 1 der Satzung nicht angewandt?
2. Wurde der Sachverhalt inzwischen geprüft und der Schutz des Baumes gesichert?
Wir bedanken uns für die Beantwortung.
Dateien:
Beantwortung_von_Anfragen_60-2017_.pdf79 K
Thema: Anfrage, Umwelt

21.12.2016 Von:Inge Cürten-Noack

Adenauer wächst nach Hürth

Nach dem erfolgten Beschluss im PUV soll der BPL 217 nun öffentlich ausgelegt werden. Die großzügige Grünraumplanung in dem neuen Wohngebiet ist eine erfreuliche Umsetzung der in der Koalition von GRÜNEN und CDU vereinbarten Ziele zur Gestaltung eines lebenswerten Umfeldes.


Zusätzlich konnte durch den Einsatz der GRÜNEN erreicht werden, dass die Ausgleichsmaßnahmen für den Verlust der wertvollen Ackerfläche komplett auf Hürther Boden erfolgen werden. Inge Cürten-Noack: "Uns war es sehr wichtig, dieses Ziel zu erreichen. Die Ergänzung der Grünstruktur der Stadt ist unverzichtbar." Der zunächst von der Verwaltung verfolgte Ansatz, Ausgleichsflächen außerhalb des Hürther Stadtgebietes zu bedienen wurde fallen gelassen. Nun werden schon bestehende Pflanzungen am Weiler Bachtal und am Stotzheimer Bach, sowie die Allee an der Horbeller Straße und an der Decksteiner Straße eingerechnet.

Zukünftig zu erfolgende Zahlungen sollen für weitere Grünraumplanungen angespart werden. Im Mittelpunkt der Überlegungen steht die Entwicklung einer grünen Verbindung zwischen Kölner Grüngürtel und Otto-Maigler-See. Diese wird für Efferener und Hermülheimer Bürger in erreichbarer Nähe und eine Aufwertung des Wohnumfeldes für viele Bürger sein.

Zudem haben Grünflächen eine wichtige Funktion für die Luftqualität und sind Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Bäume sind ertragreicher als ein Sparkonto: sie erreichen einen jährlichen Zuwachs von 12%!
Thema: Presse, Umwelt