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26.10.2016 Von:Friederike Seydel

Fördermaßnahmen Nationale Klimaschutzinitiative

Beschlussvorschlag zu Top 6 in der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Bäder am 26.10.2016


Wir bitten im TOP 6 „Erstellung eines Investitions-, Reparatur- und Sanierungsplans 2017 - 2026 für die technischen Anlagen des Familienbades ´De Bütt´“ auf der Tagesordnung des Ausschusses für Kultur, Sport und Bäder am 26.10.2016 folgenden Beschlussvorschlag zur Abstimmung zu bringen:
Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative können jährlich vom 1. Januar bis 31. März und vom 1. Juli bis 30. September Förderanträge für Maßnahmen gestellt werden, die einen Beitrag zur Senkung von Treibhausgasemissionen leisten.

Beschlussvorschlag:

1. Die Verwaltung wird aufgefordert alle aufgeführten Maßnahmen auf eine Förderfähigkeit im Sinne der Nationalen Klimaschutzinitiative zu überprüfen.
2. Die Verwaltung soll dem Protokoll eine Liste über schon erstellte Anträge beilegen.

Begründung:

Anträge auf Zuwendung können jährlich vom 1. Januar bis 31. März und vom 1. Juli bis 30. September gestellt werden. Anträge für 2017 sollten jetzt vorbereitet werden. Beratung und konkrete Beantragung von Fördergeldern für Klimaschutzmaßnahmen ist eine der Aufgaben des Klimaschutzmanagers.
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahl¬reiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Davon profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie die Stadt selbst.
Neben der Nationalen Klimaschutzinitiative gibt es für Kommunen auch zahlreiche weitere Fördermöglich¬keiten von Bund, Ländern und EU.
Dateien:
Beschlusstext_591-2016_-oeffentlich-_Ausschuss_fuer_Kultur-_Sport_und_Baeder_26.10.2016-1.pdf88 K
Thema: Antrag, Sport, Umwelt

06.10.2016 Von:Rüdiger Seydel

Steuerzahler subventioniert die Sauna

Aktuell beträgt der jährliche Zuschussbedarf der "Bütt" circa 1,8 Mio., wie der Leiter des Bäderbetriebs dem KSB-Ausschuss darlegte.


Obwohl zum Glück die Besucherzahlen in den letzten Monaten gestiegen sind, sowohl im Bad als auch in der Sauna, wird der vom Rat beschlossene Zuschuss-Deckel von 1,5 Mio. Euro gerissen. Dabei subventioniert die Stadt (also der Steuerzahler) die Sauna mit zur Zeit ca. 300.000 Euro jährlich. Eigentlich sollte die Sauna keinen Verlust verursachen, sondern einen Gewinn! Es sind nur noch 3 Monate bis zum Jahresende, höchste Zeit aufzuzeigen wie die Sauna ab dem 1.1.2017 ohne städtische Zuschüsse auskommen kann. Dies hat unser Ratsmitglied Rüdiger Seydel in der KSB-Sitzung am 28.9.2016 erneut angemahnt, wie auch schon in früheren KSB-Sitzungen, zuerst schon am 24.11.2015.

Rüdiger Seydel, Ratsmitglied im Ausschuss Kultur, Sport und Bäder, dazu: "Die Sauna, die eigentlich Gewinn abwerfen sollte, verursacht tatsächlich einen großen finanziellen Verlust. Bisher kommt der Steuerzahler dafür auf und subventioniert die Sauna. Der KSB-Ausschuss hat vor 5 Monaten beschlossen, dass die Badleitung aufzeigt, wie die Sauna ab dem 1.1.2017 ohne städtische Zuschüsse auskommt. Bis dahin sind es nur noch 3 Monate. Wie ist der Planungsstand?”

Wir warten nun auf Aussagen dazu, wie die Sauna ohne Subventionen geführt werden kann.
Thema: Sport

28.09.2016 Von:Rüdiger Seydel

Fischenicher Lehrschwimmbecken

Antrag zur Sitzung des Ausschuss Kultur, Sport und Bäder am 28.09.2016


Bitte nehmen Sie folgenden Antrag zum o.a. Thema mit auf die Tagesordnung des Ausschusses für Kultur, Sport und Bäder am 28.09.2016.

Beschlussvorschlag:
1. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, wie und mit welchem Aufwand das Fischenicher Lehrschwimmbecken dauerhaft in Betrieb gehalten werden kann. 2. Es ist weiter zu prüfen, ob Alternativen für die Wasserfläche des Lehrschwimmbeckens an anderer Stelle bestehen.

Begründung:
In den letzten Monaten ist das Lehrschwimmbecken aufgrund des Alters immer wieder wegen Defekten des Hubbodens reparaturbedingt ausgefallen. Wir sehen die Schwimmausbildung unserer Kinder gefährdet, wenn die Wasserfläche nicht mittelfristig störungsfrei zur Ausbildung und Wassergewöhnung/Wasserbewältigung zur Verfügung steht.
Thema: Antrag, Sport

27.04.2016 Von:Jutta Maurer

Sportschwimmtage

Anfrage in der Sitzung des Ausschusses Kultur, Sport und Bäder am 27.04.2016


Wir bitten folgende Fragen zu Sportschwimmtagen durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

1. Welche Auswirkungen hätten reine Schwimmtage für Privatkunden, wie beispielsweise in Brühl und Bornheim praktiziert, auf das Vereinsschwimmen einerseits und den Besucherstrom andererseits?

2. Wie schätzt die Verwaltung die Einschränkungen beim Vereinsschwimmen ein?

3. Könnten ausfallende Kurszeiten auf andere Tage verlegt werden?

4. Kann an diesen Tagen die Wassertemperatur abgesenkt werden und wie könnte dies realisiert werden?

Begründung:

Die Marketinganalyse hat gezeigt, dass neben Plantschen mit der Familie, es einen immer größer werdenden Kundenstamm der Ü50-Generation gibt, der daran gelegen ist, sich die Fitness durch konzentriertes Schwimmen zu erhalten. Auch Jugendliche und Kinder, die evtl. gerade erst Schwimmen gelernt haben, sollen die Möglichkeit haben, die gelernte Fertigkeit zu vertiefen und zu festigen.

Zurzeit sind große Teile des Bades an jedem Wochentag nachmittags und abends durch verschiedene Vereine (und Kurse?) blockiert. Die Restflächen teilen sich Sport- und Spaßschwimmer, wobei durch die drangvolle Enge häufig niemand mehr auf seine Kosten kommt. Aus diesem Grund haben bereits viele potentielle Kunden dem Schwimmbad den Rücken gekehrt.

In anderen Bädern der Region wurden bereits die Vereinszeiten zeitlich so gebündelt, dass es an bestimmten Tagen zu keiner „Mischbelegung“ mehr kommt.

Dies könnte auch in ´DeBütt´ realisiert werden. Damit können neue Kunden (wieder) gewonnen und Einnahmen realisiert werden, die das Bad dringend benötigt.

Die Wassertemperatur könnte an diesen Tagen abgesenkt werden. Dies ist sinnvoll vor allem bei konzentriertem Schwimmen und hat Energieeinsparung als positiven Nebeneffekt.
Dateien:
Sportschwimmtage.pdf711 K
Thema: Anfrage, Sport

27.04.2016 Von:Rüdiger Seydel

Kostendeckungsgrad der Sauna in „deBütt“

Antrag in der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Bäder am 27.04.2016


wir beantragen, den TOP „Kostendeckungsgrad der Sauna in ´deBütt´“ auf die Tagesordnung des Ausschusses für Kultur, Sport und Bäder am 27.04.2016 zu setzen und den folgenden Beschlussvorschlag zur Abstimmung zu bringen:

Beschlussvorschlag:

1. Die Verwaltung wird beauftragt Maßnahmen vorzuschlagen, wie kurzfristig der Kostendeckungsgrad des Sauna-Betriebs deutlich verbessert werden kann. Das Ziel ist mindestens, dass die Sauna-Kosten vollständig von den Einnahmen gedeckt werden. Die Badleitung wird beauftragt, zur nächsten Sitzung des KSB einen Entwurf der Mittelfristplanung für den Saunabereich zur Beratung vorzulegen, der die entsprechenden Maßnahmen berücksichtigt und aufzeigt, wie ab dem 01.01.2017 ein Kostendeckungsgrad von 100% ohne städtische Zuschüsse erreicht werden kann.

2. Die Verwaltung wird beauftragt einen unabhängigen Experten für Saunabetriebe des Deutschen Saunabunds e.V. o.ä. für den nächsten Ausschuss einzuladen, der die Rahmenbedingungen für einen wirtschaftlichen Saunabetrieb darlegen kann.

Begründung:

Beim Umbau der Bütt wurde der Politik versichert, dass der in Aussicht gestellte Gewinn der Sauna die Verluste des Schwimmbadbetriebes subventionieren könnte. Aus diesem Grund wurde der damals verpachtete Saunabetrieb wieder in die Verwaltung der Stadt überführt. Inzwischen hat sich herausgestellt (Jahresabschluss 2014), dass die Sauna nicht nur keinen Gewinn erwirtschaftet, sondern sogar einen jährlichen Verlust von etwa 300.000 Euro verursacht. Der Kostendeckungsgrad beträgt danach nur 57,4 %.

Der Betrieb einer Sauna ist für die Daseinsfürsorge der Bürgerinnen und Bürger einer Kommune nicht dringend erforderlich. Aufgrund der angespannten finanziellen Lage der Stadt und einer Vielzahl an privaten Saunabetrieben im Umkreis, die keinerlei städtische Zuschüsse erhalten, muss hier ein Umdenken hin zu mehr Wirtschaftlichkeit stattfinden.
Dateien:
Beschlusstext_232-2016__-nichtoeffentlich-_Ausschuss_fuer_Kultur-_Sport_und_Baeder_27.04.2016.pdf92 K
Thema: Antrag, Sport

25.11.2015 Von:Rüdiger Seydel

Hürther Sportvereine investieren mithilfe der Stadt

Stadt unterstützt auf Vorschlag von CDU und Grünen energiesparende Maßnahmen an vereinseigenen Anlagen


„Wir freuen uns, dass die Vereine die Fördermittel abrufen und in ihre Anlagen investieren“, fühlt sich der sportpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Frank Rock, bestätigt. Auf Antrag von CDU und Grünen hatte die Verwaltung erst zu Beginn des Jahres Geld aus der Sportpauschale zur Verfügung gestellt, das den Vereinen zugutekommt, die in ihre vereinseigenen Anlagen investieren und gleichzeitig Maßnahmen zur Energieeffizienz umsetzen. Im Jahr 2015 wollen der BC Efferen, der VfR Fischenich sowie der Billardclub insgesamt Investitionen in Höhe von 24.000 Euro tätigen; ein Drittel davon trägt die Stadt. „Dass die Vereine in LED-Technik und neue Heizung investieren, freut uns ganz besonders“, bestätigt Rüdiger Seydel, sachkundiger Bürger der Grünen im Ausschuss für KSB. Dies zeige, dass auch das Ziel, 20% der Energiekosten bei den städtischen Anlagen einzusparen, realistisch ist, so Jutta Maurer, grünes Ratsmitglied im KSB.
Thema: Presse, Sport

29.09.2015 Von:Joachim Schmitz

Anlage von Boulebahnen

Antrag in der Sitzung des Planungsausschuss am 29.09.2015


Wir beantragen den Prüfauftrag zur Anlage von Boulebahnen auf die Tagesordnung des Ausschusses für Planung, Umwelt und Verkehr am 29.09.2015 zu setzen und den folgenden Beschlussvorschlag zur Abstimmung zu bringen:

Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, inwieweit die Möglichkeit besteht, in Hürth weitere Boulebahnen einzurichten.
Im Ortsteil Efferen soll dies auf den Kinderspielplätzen
• Hertzstr/ Marienstr/ Annenstr.
• Ahl Schull geprüft werden.

Begründung:
Bürger haben den Wunsch geäußert, in Efferen und weiteren Ortsteilen auch eine solche Möglichkeit zu erhalten. So sollte neben der Spielplatznutzung auch eine Erholungsfläche für dieses Spiel eingerichtet werden. Ggf. ist eine Abgrenzung der Bahnen aus Sicherheitsgründen mit Büschen einzuplanen.
Dateien:
Beschlusstext_639-2015__-oeffentlich-_Ausschuss_fuer_Planung-_Umwelt_und_Verkehr_29.09.2015.pdf19.0 K
Beschlusstext_639-2015_Z._1_-oeffentlich-_Ausschuss_fuer_Planung-_Umwelt_und_Verkehr_12.01.2016.pdf25 K
Thema: Antrag, Stadtgestaltung, Sport

08.09.2015 Von:Rüdiger Seydel

Abschaffung der Sportstättennutzungsgebühren

Antrag zur Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Bäder am 08.09.2015


Bitte setzen Sie den Punkt „Änderung der Entgeltordnung über die Erhebung privatrechtlicher Entgelte für die außerschulische Nutzung von Schulgrundstücken und –gebäuden, Sportstätten und Außensportanlagen sowie von Gebäuden sonstiger Bildungseinrichtungen“ auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Bäder am 08.09.2015 und bringen Sie folgenden Beschlussvorschlag zur Abstimmung:

Beschlussentwurf:
1.) Die derzeit geltenden Nutzungsgebühren für Sportstätten und städtische Gebäude werden für folgende Nutzungen abgeschafft: Regelmäßig stattfindende Übungs-,Trainings- und Unterrichtseinheiten, die im Rahmen einer regulären Vereinsmitgliedschaft ohne weitere Kursgebühren erfolgen und von ehrenamtlich Tätigen geleitet werden.
2.) Die Vereine, die dadurch entlastet werden, sollen sich für den Ressourcenverbrauch mitverantwortlich fühlen und verpflichten sich im Gegenzug zur Teilnahme an einem Projekt zur Reduzierung der Energie- und Wasserverbräuche in den betreffenden Sportstätten und städtischen Gebäuden. Die Vereine tragen aktiv dazu bei, ein Einsparziel von 20 % der derzeitigen Verbräuche zu erreichen.
3.) Der Klimaschutzmanager wird beauftragt, das Projekt zu koordinieren. Es soll sich u.a. am Öko-Check des Landessportbundes NRW orientieren sowie auf Erfahrungen der EnergieagenturNRW zurückgreifen.
4.) Es erfolgt jährlich ein Bericht über den Ablauf des Projekts sowie eine Überprüfung der Verbräuche.
5.) Die Verwaltung wird beauftragt, eine Überarbeitung der entsprechenden Entgeltordnung mit Wirkung zum 01.01.2016 zur nächsten Sitzung des Ausschusses vorzulegen.

Begründung:
Die aktuell geltenden sog. Sportstättennutzungsgebühren sind in dieser Form nicht sinnvoll, da sie den bürokratischen Aufwand für Verwaltung und Vereine erhöht haben und letztlich der Förderung ehrenamtlichen Engagements zuwiderlaufen. CDU und GRÜNE möchten die Gebühren daher für den ehrenamtlichen Übungsbetrieb abschaffen. Ziel von Stadt und Vereinen gleichermaßen sollte es aber sein, die laufenden Kosten durch die Nutzung von Sportanlagen und städtischen Gebäuden merklich zu reduzieren. Insofern sollen sich die Nutzer der städtischen Anlagen verpflichten, gemeinsam mit dem städtischen Klimaschutzmanager an einer Senkung des Ressourcenverbrauchs mitzuwirken, um die Kosten für die Stadt zu verringern und den Ausfall der Nutzungsgebühren auszugleichen.
Vor diesem Hintergrund erfolgt die obige Antragsinitiative, die die Eckpunkte für den Ausstieg aus den Sportstättennutzungsgebühren vorgibt und den Auftrag an Vereine und Verwaltung beinhält, zu einer 20-prozentigen Verbrauchskostenreduzierung beizutragen. Die Beschlussfassung der geänderten Fassung der entsprechenden Entgeltordnung sowie über das Konzept zur Verringerung des Ressourcenverbrauchs erfolgt nach Erarbeitung durch die Verwaltung in der nächsten Sitzung des Ausschusses. Dabei sind kommunale Beispiele, Projekte der EnergieAgentur.NRW sowie die Erfahrungen des Landessportbundes NRW zu berücksichtigen. Die Regelungen für kommerzielle Anbieter oder Veranstaltungen mit zusätzlichen Kursgebühren o.ä. bleiben von der Neuregelung ausgenommen.
Dateien:
Beschlusstext_580-2015__-oeffentlich-_Ausschuss_fuer_Kultur-_Sport_und_Baeder_08.09.2015.pdf24 K
Thema: Antrag, Sport

18.06.2015 Von:Reinhard Schmitt-Berger

Ersatz des Granulats auf Kunstrasenplätzen

Verwaltungsrat am 18.06.2015


Wir bitten, folgende Anfrage in der Sitzung des Verwaltungsrates am 18.06.2015 beantworten zu lassen:

1. Welche der Kunstrasenplätze in der Stadt Hürth werden durch die Stadtwerke gepflegt?
2. Am 08.05.2012 wurde im HFA beschlossen, dass die Pflege und Wartung für den Kunstrasenplatz an der Sudetenstraße durch die Stadt erfolgen soll. Zwischenzeitlich wurde ausgesagt, dass dies nicht mehr die Stadt bzw. die Stadtwerke machen. Wie ist der Stand?
3. In welchem Umfang muss bei der Pflege der Plätze das eingebrachte Granulat ersetzt werden?
4. Welches Granulat (Bezeichnung, Material) kommt dabei zum Einsatz?
5. Ist das eingesetzte Granulat gesundheitlich unbedenklich?

Begründung:

Das Granulat wird durch die Nutzung zerrieben und abgetragen. Deshalb muss nach unserer Kenntnis bei den Unterhaltungsmaßnahmen regelmäßig massiv neues Plastikgranulat aufgebracht werden. Dieses zu ersetzende Granulat gelangt als Microplastik in die Umwelt sowie in die Nahrungskette und landet damit letztendlich auch beim Menschen. Im Übrigen ist bei diesem in der Regel aus Altreifen hergestellten Recyclingmaterial die Frage zu klären, ob eventuell gesundheitsgefährdende, insbesondere krebserregende Inhaltsstoffe enthalten sind.

Die Beantwortung:
Dateien:
Beantwortung_Anfrage_Granulat.pdf1.0 M
Thema: Stadtwerke, Sport, Anfrage

22.05.2015 Von:Reinhard Schmitt-Berger

GRÜNEN lehnen neue Plastikrasenplätze ab

Auch wir GRÜNE sehen den Bedarf an guten Sportanlagen an der Sudetenstraße, insbesondere für die Schulen. Einer Sanierung des vorhandenen Naturrasenplatzes würden wir uns nicht verschließen. Aber wir sehen keine Notwendigkeit für einen weiteren Kunstrasen, schon gar nicht angesichts der Diskussion um darin enthaltene Schadstoffe und den immensen Eintrag von Plastik in die Umwelt.


Fünf Kunstrasenplätze gibt es bereits in Hürth, recht ausgewogen verteilt über das Stadtgebiet. Die auf hohem Niveau spielenden Vereine sollen ihr Training auf Kunstrasen absolvieren können, wenn das für die Leistung nötig ist. Das geht aber bei guter interner Organisation auch ohne dass wir weitere große Flächen mit Plastik abdecken.

Mit einem Tag Vorlauf wollte Bürgermeister Boecker eine Vorlage, den vorhandenen Rasenplatz mit Nebenanlagen am Schulzentrum Sudetenstraße durch einen Kunstrasenplatz zu ersetzen, in die Ratssitzung am 05.05. einbringen. Nachdem dies auf Ablehnung stieß, wurde eine nichtöffentliche Sondersitzung des Rates am 13.05. anberaumt. Uns fehlte eine überzeugende Darstellung und Bewertung der tatsächlichen Notwendigkeit für ausgerechnet diese Maßnahme zum jetzigen Zeitpunkt. Auch die Finanzierungsmodalitäten im Rahmen des PPP-Projektes konnten wir so nicht mittragen. Aus unserer Sicht hätten sich zuvor die Fachausschüsse für Sport und Finanzen damit befassen müssen. So wäre es möglich gewesen, auch Alternativen zu prüfen, wie eine Sanierung der bestehenden Sportanlagen mit Naturrasen.

Zum Kunstrasen generell:

Im Prinzip handelt es sich bei einem Kunstrasenplatz um einen Tennenplatz, bei dem das rote Granulat ersetzt wird durch Plastikgranulat. Auf einem solchen Platz müssen bis zu 1000 Kilogramm Granulat jährlich neu aufgebracht werden. Das heißt, diese Menge Plastik verschwindet jedes Jahr in der Umgebung des Platzes und vor allem in der Kanalisation. Es entsteht Mikroplastik, daran lagern sich Schadstoffe an und es landet über die Nahrungskette beim Menschen. Jeder vermeidbare Eintrag von Mikroplastik muss daher gestoppt werden.

Zudem wurde bereits 2005 vom ARD-Magazin Kontraste darauf hingewiesen, dass zumindest das Plastikgranulat, das damals regelmäßig genutzt wurde, sog. SBR-Granulat, als Recyclingmaterial aus Altreifen hergestellt wird und lt. einer Studie der schwedischen Chemikalieninspektion krebserregende Stoffe enthält. Es sollte bei allen Hürther Kunstrasenplätzen untersucht werden, ob derartige Stoffe aktuell eingesetzt werden oder eingesetzt worden sind. Es dürfen keine Materialien mit krebserregenden Stoffen genutzt werden.
Thema: Umwelt, Sport