GRÜN ist ein starkes Miteinander

Der respektvolle Umgang in der Gesellschaft mit ihrer Vielfalt von Alter, Herkunft, Glauben, Geschlecht, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung und Behinderungen muss selbstverständlich sein. Wir GRÜNEN akzeptieren keine Ausgrenzung, Diskriminierung und Anfeindung jeglicher Art! Wir wollen ein Hürth, in dem sich alle zu Hause fühlen. Der Bedrohung unseres Gemeinwesens durch Hass und Lügen stellen wir Weltoffenheit entgegen, zum Beispiel in dem Bündnis „Wir sind Hürther“. Wir GRÜNEN sehen es als Aufgabe der Stadt, Vorbild zu sein und bürgerliches Engagement zu unterstützen.   

Eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben ist Ziel von Inklusion. Die Anstrengungen der Stadt, das zu ermöglichen, müssen fortgeführt werden. Auch private Inklusionsprojekte, wie zum Beispiel die Initiative „Bo-Hürth“, unterstützen wir.

Geflüchtete bedürfen besonderer Unterstützung bei der Suche nach Wohnungen und Arbeitsstellen. Die erfolgreiche bisherige Arbeit der Stadt muss fortgeführt werden.

Die Ansprache der Stadt von Bürger*innen zum Beispiel in Formularen muss angepasst werden, damit sich alle, unabhängig ihrer Geschlechtsidentität, angesprochen fühlen. In öffentlichen Gebäuden sollen Toiletten und Umkleideräume für alle Geschlechter eingerichtet werden, wenn es baulich möglich ist.   

Wir wollen weiter bürgerliches Engagement fördern - sei es in Genossenschaften, gemeinnützigen Organisationen oder im Ehrenamt. Dafür möchten wir Räume in öffentlichen Gebäuden zur Verfügung stellen, die von Privatpersonen, Gemeinschaften und Vereinen genutzt werden können. Bei Um- und Neubauten von Gebäuden wollen wir darauf achten, dass solche Räume entstehen.    

In den Stadtteilen wollen die GRÜNEN weiter Angebote für Beratung und Unterstützung stärken, wie sie erfolgreich mit den Familienbüros „Am Gustav“ und „Mittendrin“ existieren. Deren Arbeit wollen wir langfristig sichern und ausweiten. In möglichst vielen Stadtteilen sollen Angebote geschaffen werden, die sich an den Bedürfnissen der Quartiere orientieren.

Volkshochschule, Musikschulen und Stadtbücherei wollen wir als Kernelemente des kulturellen Lebens in unserer Stadt bewahren und sichern. Der Zugang zur kulturellen Bildung und zu sportlich-gesundheitlichen Angeboten darf nicht abhängig vom Einkommen sein. Dafür müssen auch leistungsfähige, zeitgemäße Sportstätten erhalten bleiben.

Kulturelle Veranstaltungen im kleineren Rahmen gehen oft unbemerkt an der Vielzahl der Bürger*innen vorbei. Daher werden wir einen Kulturkalender als App erstellen und für eine verbesserte Bekanntmachung auf der Homepage der Stadt sorgen. Damit wird das vielfältige soziale und kulturelle Leben in unserer Stadt sichtbar und lädt zur Teilnahme ein.   

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