20.02.14 –
Für die GRÜNEN war Inge Cürten-Noack, Fachfrau für Planung und Stadtgestaltung, Mitglied der Jury. Sie stellt sich hinter die einstimmige Entscheidung der Jury. „Es ist an der Zeit, Mut zu beweisen und für Hürth einen architektonisches Glanzlicht zu verwirklichen, ohne in der Kleingeistigkeit der gesichtslosen Stadt zu versinken“, sagt Inge Cürten-Noack.
Der gesamte Bau befindet sich im Norden der angrenzenden Bebauung, sodass man von einer Verschattung derselben nicht ausgehen kann. Zudem schlägt der Architekt die geringste Ausnutzung der Fläche vor, sodass der Abstand zu den Nachbarn größer ist, als bei den anderen Entwürfen. „So bleibt Raum für Grünbereiche und Abpflanzungen zu den Nachbargrundstücken. Auf ein 7. Geschoss zu verzichten, würde die Wirtschaftlichkeit des Projektes infrage stellen“, stellt Inge Cürten-Noack fest.
Die harmonisch gegliederte Fassade und die Höhenlinie, die von sieben Geschossen im Kreuzungsbereich straßenbegleitend abfällt, erfüllen die Zielvorstellungen, die auch in den Wettbewerbsunterlagen formuliert und beschlossen waren. Umso unverständlicher ist die im Nachgang entflammte politische Diskussion um die Gebäudehöhe.
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