Aus Pappeln wird Zukunftswald: Auf der Theresienhöhe wird ein klimaresilienter Wald gepflanzt

11.10.26 –

Nach den Fällungen im Jahr 2022 geht es auf der Theresienhöhe jetzt weiter: Im kommenden Frühjahr soll dort ein klimaresilienter Mischwald gepflanzt werden. Das hat die Verwaltung im Planungsausschuss mitgeteilt.

Vor einigen Jahren war auf der Theresienhöhe die Kettensäge zu hören. Was für viele Menschen zunächst nach einem Verlust aussah, hatte einen guten Grund: Die Fläche war vor rund 40 Jahren überwiegend mit Pappeln bepflanzt worden, einem schnell wachsenden Pioniergehölz. Pappeln werden jedoch nur 50 bis 70 Jahre alt und verlieren leicht große Äste. Deshalb wurde beschlossen, die Monokultur durch einen gesunden, zukunftsfähigen Mischwald zu ersetzen.

Im nächsten Frühjahr folgt nun der zweite Schritt: Auf der Fläche wird ein klimaresilienter Wald gepflanzt, der mit Hitze und Trockenheit besser zurechtkommt und vielen Tieren Lebensraum bietet.

„Eine Kettensäge im Wald tut erstmal weh, das verstehen wir gut. Aber hier ging es von Anfang an darum, einen Wald zu schaffen, der auch in 50 oder 100 Jahren noch steht. Wir freuen uns, dass es jetzt endlich mit dem Pflanzen losgeht. Ein gesunder Mischwald ist gut fürs Stadtklima, für Tiere und für alle, die auf der Theresienhöhe gern spazieren gehen“, sagt sagt Kerstin Beck, Grünes Ratsmitglied.

Bis aus den jungen Setzlingen ein richtiger Wald geworden ist, wird es noch einige Jahre dauern. Für uns Grüne ist klar: Eine Stadt, die fit für den Klimawandel sein will, braucht Wälder, die ihm standhalten.

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Umwelt

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