Ausreichendes Betreuungsangebot für Hürther Kinder

Alle Eltern wünschen sich, dass unsere Kinder in ortsnahen, gut ausgestatteten Kitas von liebevollem, kompetenten Personal betreut werden können. Der aktualisierte und dem Hürther Stadtrat nun vorliegende Teilfachplan „Kinderbetreuung in Hürth“ bestätigt, dass Hürth sich auf einem guten Weg befindet, zeigt aber auch Lücken auf, die es in den nächsten Jahren zu meistern gilt.

Insgesamt hat Hürth genügend Plätze, um alle Kinder bis zum Alter von sechs Jahren ausreichend zu betreuen – das ist die gute Nachricht! Besonders in den Stadtteilen Fischenich und Gleuel gibt es allerdings eine Unterversorgung von 1-2 Gruppen je Stadtteil, die bisher durch das Überangebot in Efferen und Hermülheim ausgeglichen werden kann – „die Fußläufigkeit bleibt dabei natürlich im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke“, meint Clemens Cochius, Ratsmitglied der Grünen. Da diese Stadtteile allerdings zentral liegen, dürfte es für viele Eltern bisher kein Problem darstellen. „Außerdem steigt auch weiterhin der Bedarf für unter Dreijährige und hier insbesondere für unter Einjährige, wo wir noch nachjustieren müssen.“ erklärt Vivian Fischer, Mitglied im Jugendhilfeausschuss für die Grünen. „Auch auf Inklusion und entsprechende Betreuung von Kindern mit Behinderungen müssen wir ein besonderes Augenmerk haben.“ fügt Barbara Bömelburg-Wirtz hinzu, die die Grünen im Jugendhilfeausschuss und im Beirat für Menschen mit Behinderungen vertritt.

„In den nächsten Jahren erwarten wir, dass die Hürther Bevölkerungszahl weiter steigt und damit der Betreuungsbedarf, da Wohnen in Hürth attraktiv für junge Familien mit Kindern ist. Die Versorgung mit ausreichen Kita-Plätzen ist also für unsere Kommune äußerst wichtig.“ ergänzt Sascha Daniel, Sachkundiger Bürger der Grünen. Die derzeitigen Neubauten von Kitas in Kendenich und Efferen werden dabei helfen, aber es wird Aufgabe von Politik und Verwaltung bleiben, die Entwicklung Jahr für Jahr zu beobachten und neu zu bewerten.

Wie steht es also mit der Kinderbetreuung in Hürth? „Gemeinsam mit den nicht-städtischen Trägern und Kindertagespflegenden können wir vorsichtig optimistisch in die Zukunft blicken, aber wir dürfen uns nicht auf dem Status quo ausruhen, sondern wir müssen weiter für eine gute und ausreichende Versorgung unserer Kinder kümmern.“ fasst Clemens Cochius zusammen.

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Soziales

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