Kommunale Wärmeplanung: Potenzialanalyse vorgestellt

12.10.26 –

Vor knapp einem Jahr beauftragte die Stadt Hürth ein Fachkonsortium mit der Planung und Ausarbeitung einer kommunalen Wärmeplanung für Hürth. Nach einer ersten öffentlichen Informationsveranstaltung im März erschien nun ein Zwischenbericht, welcher im Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr vorgestellt wurde.

Der Bericht behandelt hauptsächlich die Analyse des Gebäude- und Heizungsbestands sowie Potenziale für erneuerbare Wärme und Verbrauchsreduktion. Bis Mitte nächsten Jahres soll die kommunale Wärmeplanung dann fertig sein, sodass Einwohner*innen eine verlässliche Planungsgrundlage für Entscheidungen rund um das Thema Wärme haben.

Etwas mehr als die Hälfte der Wärmeversorgung läuft in Hürth über die Fernwärme, während lediglich knapp 40 Prozent auf fossile Brennstoffe entfällt. Besonders hoch sind die fossilen Anteile in Kendenich, Fischenich und Hermülheim, welche nur teilweise bzw. gar nicht ans Fernwärmenetz angeschlossen sind. „Mit der Fernwärme steht vielen Haushalten in Hürth bereits heute eine gute Option für Heizung und Warmwasser zur Verfügung“", sagt Hendrik Fuchs, Fraktionssprecher der Grünen.

Grundsätzliche Potenziale für dezentrale Wärmegewinnung wurden vor allem bei oberflächennaher Geothermie und Sonneneinstrahlung (Solarthermie oder Photovoltaik in Verbindung mit einer Wärmepumpe) identifiziert. „Das Konsortium stellt ebenfalls klar: Grünes Gas, das Erdgas ersetzen könnte, sind die Fata Morgana der Wärmewende. Mit erneuerbarem Strom betriebene Wärmepumpen sind absehbar neben der Fernwärme die beste Option für Hürther*innen“, meint Manuel Busch, Ratsmitglied der Grünen.

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Klima

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