
02.06.26 –
Der Kulturpreis 2026 der Stadt Hürth geht an Inge Cürten-Noack – und er geht an die Richtige! Seit fast 40 Jahren bringt sie Kammermusik, Klavierabende, Chansonvorträge und Lesungen in die „Gelbe Villa" in Hürth-Kendenich. Die einstimmige Juryentscheidung ist ein klares Signal: Kultur entsteht nicht nur auf großen Bühnen, sondern überall dort, wo Menschen mit Herzblut Räume schaffen.
Die „Gelbe Villa" in der Nußallee ist ein Paradebeispiel dafür, was dezentrale Kulturarbeit leisten kann: 1988 gegründet mit der einfachen Idee, Hürtherinnen und Hürthern hochwertige Kulturerlebnisse direkt vor Ort zu ermöglichen – ohne den Weg ins große Köln. Was als kleiner Kunstsalon begann, ist heute eine feste Institution im Hürther Kulturleben.
„Inge Cürten-Noack zeigt seit Jahrzehnten, was bürgerschaftliches Engagement bedeutet: Mit privaten Mitteln und echter Leidenschaft einen Ort schaffen, der verbindet", sagt Hendrik Fuchs, Sprecher der Grünen-Fraktion.
Clemens Cochius, Fraktionsgeschäftsführer der Grünen und Jurymitglied für den Kulturpreis, ergänzt: „Wir gratulieren Inge Cürten-Noack von Herzen. Nicht nur für den Beitrag zum kulturellen Leben in Hürth, sondern ihr Engagement erinnert uns daran, wie viel Hürth ehrenamtlich Tätigen verdankt – und wie wichtig es ist, solche Menschen sichtbar zu machen und zu würdigen."
Die Verleihung des Kulturpreises ist für Herbst 2026 geplant. Ort und Termin werden noch bekannt gegeben.
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