Klimafreundlich und bezahlbar

Neues Wohngebiet „Am Waldfrieden“

07.10.26 –

Gleuel bekommt ein neues Wohngebiet. Das hat der Planungsausschuss mit dem Auftrag an die Verwaltung, den Bebauungsplan „Am Waldfrieden“ zu erstellen, auf den Weg gebracht. Gemeinsam mit der CDU-Fraktion legen die Grünen dazu einen Ergänzungsantrag vor, der klare Kriterien festschreibt: ein Drittel günstiger Wohnraum, bilanzielle Klimaneutralität und ein Quartier mit Grün und Treffpunkten statt Parkplätzen vor jeder Haustür.

Auch in Hürth fehlen Wohnungen, vor allem solche, die sich Familien, junge Menschen und Ältere mit kleinem Einkommen leisten können. Die Grünen haben deswegen seit Jahren, das neue Wohngebiet gefordert. Von Anfang an soll dabei sichergestellt sein, dass dort ein lebenswertes und zukunftsfähiges Quartier entsteht.

„Wir brauchen in Hürth dringend mehr Wohnraum. Dabei ist für uns klar: Neue Wohngebiete müssen heute klimafreundlich und für alle bezahlbar sein. Mit unserem gemeinsamen Antrag mit der CDU geben wir der Verwaltung dafür klare Leitplanken mit“, erklärt Hendrik Fuchs, Fraktionssprecher der Hürther Grünen.

Der Ergänzungsantrag beauftragt die Verwaltung, im Planentwurf eine sozial ausgewogene Mischung von Wohnraum zu ermöglichen. „Ein Drittel soll bezahlbarer Wohnraum werden, denn nur so entsteht in Gleuel ein Quartier, in dem die Alleinstehende ebenso wohnen können wie die Familie mit Kindern oder das Rentnerpaar“, betont Thorsten Steckstor, Grünes Ratsmitglied im Planungsausschuss.

Auch beim Klima setzt der Antrag Maßstäbe: Die Energieversorgung des Wohngebiets soll so geplant werden, dass eine bilanzielle Klimaneutralität erreicht werden kann. Den Autoverkehr im Quartier soll ein zentrales Quartiersparken minimieren, Grünanlagen sollen für ein günstiges Mikroklima sorgen. „Wenn die Autos am Rand des Quartiers parken, gewinnen wir Platz für Bäume, Spielflächen und Begegnung. Das kühlt im Sommer und macht die Straßen sicherer für Kinder“, sagt Manuel Busch, Grünes Ratsmitglied im Planungsausschuss. „Dazu gehören auch Treffpunkte, an denen aus anonymen Nachbarn eine gelebte und lebendige Nachbarschaft wird.“

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Stadtgestaltung

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