Wie steht es um den Hitzeschutz in Hürth?

09.10.26 –

Diese Frage hat die Grüne Ratsfraktion und der BUND Hürth an die Verwaltung im Planungs- und Umweltausschuss gestellt. Schwerpunkt der Fragen war der Hitzeschutz in städtischen Gebäuden und die Vermeidung von Hitzeinseln im Stadtgebiet.

„Der vergangene Sommer war auch in Hürth so heiß wie noch nie, was die Menschen, die in städtischen Gebäuden gearbeitet haben, und Kinder, Schülerinnen und Schüler an ihre Belastungsgrenze gebracht hat“, meint Thorsten Steckstor, Grünes Ratsmitglied im Planungsausschuss. „Deshalb wollten wir von der Verwaltung wissen, wie sie mit baulichen Maßnahmen besser geschützt und welche Fördermittel für die Umsetzung genutzt werden können.“

„In der Antwort der Verwaltung wird deutlich, dass das Problem sehr ernst genommen wird. Zusätzliche Maßnahmen sind aber auch sehr aufwändig. Deshalb ist der Schwerpunkt der Verwaltung, den Hitzeschutz bei Neubauten gemäß den gesetzlichen Vorgaben umzusetzen“, erklärt Grünes Ratsmitglied Manuel Busch. „Die Fördermöglichkeiten hat die Verwaltung dabei im Blick, damit der städtische Haushalt nicht mehr als notwendig belastet wird.“

„Hitzeinseln in der Stadt sind für alle Hürther und Hürtherinnen an vielen Stellen spürbar und wirken sich besonders auf alle aus, die in den Bereichen wohnen. Diese zu vermeiden und ein Hitzeschutzaktionsplan sind Teile der Sofortmaßnahmen in dem von uns beschlossenen Klimaschutz- und anpassungskonzept“, sagt Hendrik Fuchs, Fraktionssprecher der Grünen Stadtratsfraktion. „Hier sind im Besonderen die Stadtwerke gefragt, die bereits hohe Fördermittel eingeworben haben, um in Hürth die Folgen der Klimaerwärmung mit Begrünung und Entsiegelung von Flächen zu mindern.“

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Klima

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