
31.01.26 –
Die Koalition aus CDU und Grünen beantragt für den Haushalt 2026 25.000 Euro für die Unterstützung Wohnungsloser. Der gemeinsame Ergänzungsantrag zum Stadthaushalt soll gezielt die Lebenssituationen der Betroffenen stabilisieren und die Rückkehr in selbstbestimmtes Wohnen fördern.
Eine neu geförderte Wohnungsvermittlung soll Wohnungslosen konkrete Hilfe bieten: Im Haushaltsplan 2026 fließen 25.000 Euro in die Unterstützung Obdachloser mit Fokus auf die Wohnungsvermittlung. Viele der Wohnungslosen leben derzeit in Containern – der Ergänzungsantrag von Grünen und CDU stellt Integration vor Notunterkünfte und baut auf bewährte Programme des Sozialamtes auf.
Hendrik Fuchs, Fraktionssprecher der Grünen Hürth: „Studien zeigen, Wohnungsvermittlung ist der Schlüssel, um die Situation Wohnungsloser maßgeblich zu verbessern – weg von Containern, hin zum eigenen Zuhause.”
Julia Feith, stellvertretende Fraktionssprecherin: „Teil des Problems ist, dass es zu wenige bezahlbare Wohnungen in Ballungsräumen wie Köln und deren Nachbarkommunen wie Hürth gibt. Das Problem können wir nicht allein in Hürth lösen. Das Angebot an Wohnungen muss aber generell größer werden, um den Preisdruck herauszunehmen.”
Clemens Cochius, Fraktionsgeschäftsführer: „25.000 Euro zielen direkt auf Vermittlung: Obdachlose bekommen eine Perspektive. Bei der Umsetzung denken wir daran, dass Träger mit Erfahrung in Zusammenarbeit mit dem Sozialamt für einen schnellen Erfolg sorgen können.”
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