22.04.15 –
Gehwegnasen sind vorgezogene Schutzräume für Fußgänger, die an beiden Straßenseiten entweder aufgemalt werden oder auch mit Steinen baulich angebracht werden können. Der Fußgänger, der die Straße überqueren möchte, steht in einem geschützten Raum und kann von dem Autofahrer gut gesehen werden. Gleichzeitig verringern Gehwegnasen die Länge des zu überquerenden Fahrbahnbereiches, was insbesondere mobilitätseingeschränkten Fußgängern und Kindern im Zuge der Schulwegsicherung zugutekommt.
"Diese Variante kann in Tempo-30-Zonen sehr gut einen Zebrastreifen ersetzen, gewährt die erforderliche Sicherheit und ist finanziell sehr günstig umzusetzen", begründet Inge Cürten-Noack ihren Antrag im Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt und Verkehr, der einstimmig beschlossen wurde.
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