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Grüne begrüßen Entsiegelung und erhöhte Radverkehrssicherheit in Hermülheim

Kreisverkehr Bonnstraße

24.02.26 –

Die Grünen-Fraktion Hürth begrüßt die geplante Umgestaltung am Kreisverkehr Friedrich-Ebert-Straße/Bonnstraße in Hermülheim als wichtigen Schritt für mehr Verkehrssicherheit.

Der Planungsausschuss entscheidet am 24. Februar über das Vorhaben, die 325 Quadratmeter große Asphaltfläche der bisherigen Abbiegespur im Kreisel Friedrich-Ebert-Straße / Bonnstraße in einen Radweg und Grünflächen mit Baumpflanzungen umzuwandeln. Der seit Ende 2021 gesperrte Bypass wird dabei in einen durchgängigen, benutzungspflichtigen Radfahrstreifen umgewandelt und so eine sichere Radwegeführung ermöglicht. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 155.000 Euro, wovon 55.000 Euro durch Fördermittel gedeckt werden. Die Stadtwerke Hürth sollen die Maßnahme bis Anfang 2027 umsetzen.

„Diese Planung zeigt, wie Verkehrswende konkret aussieht", erklärt Clemens Cochius, Fraktionsgeschäftsführer der Grünen. „Wir verwandeln ungenutzten Asphalt in neues Stadtgrün und schaffen gleichzeitig einen sicheren Radweg, der auch Schulweg für die Schülerinnen und Schüler des Ernst-Mach-Gymnasiums ist. Das ist Klimaschutz und Verkehrssicherheit in einem." Der neue Radweg geht über in die von den Grünen bereits 2021 initiierten Fahrradstraße Bonnstraße. Bereits bei der dabei durchgeführten Bürgerinformationsveranstaltung im September 2024 hatten sie auf die gefährliche Situation für Radfahrende im Kreisel hingewiesen.

Hendrik Fuchs, Fraktionssprecher der Grünen Hürth, hebt die wirtschaftliche Dimension hervor: „Mit einem Eigenanteil von nur 100.000 Euro bekommen wir ein Projekt, das Radverkehr und das Stadtklima gleichermaßen stärkt. Die Verwaltung hat hier gute Arbeit geleistet und Fördermittel aktiviert." Cochius mahnt aber auch: „Wir erwarten, dass die Stadtwerke die Maßnahme zügig umsetzen. Drei Jahre nach der Sperrung des Bypasses ist es höchste Zeit, diese Gefahrenstelle dauerhaft zu beseitigen."

Julia Feith, stellvertretende Fraktionssprecherin, betont die stadtgestalterische Qualität: „Entsiegelung ist Klimaanpassung. Jeder Quadratmeter, den wir begrünen, verbessert das Mikroklima und mindert Hitzebelastungen. Die geplanten Baumpflanzungen werten den gesamten Bereich auf und schaffen Lebensraum." Die Grünen sehen das Projekt als Modell für weitere Umgestaltungen in Hürth. „Wir brauchen mehr solche Maßnahmen, die Ökologie und Mobilität zusammendenken", so Fuchs abschließend.

Kategorie

Klima | Stadtgestaltung | Verkehr

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