
22.07.25 –
Der Landtag NRW hat im Februar beschlossen, eine flächige Roteinfärbung der Radstreifen an Kreuzungen und Einmündungen zu empfehlen. Diese Empfehlung gilt nun für Landes- und Bundesstraßen und damit auch außerorts. Die Landesregierung bezweckt damit Sicherheit und Komfort für den Radverkehr durch diese kleinere und schnell wirksame Maßnahme zu erhöhen.
In Hürth wurden bereits einige Einmündungen entsprechend rot eingefärbt. Hendrik Fuchs, Sprecher der Grünen Ratsfraktion hierzu: „Wir Grüne Hürth begrüßen den Entschluss des Landtags ausdrücklich. Damit können nun endgültig alle Straßenkreuzungen im Land mit einem einheitlichen Muster gefärbt werden, das wir in Hürth bereits anwenden. Dies führt zu einem hohen Wiedererkennungswert bei allen Verkehrsteilnehmern und dient daher der Sicherheit aller.“
Eine 2024 in Düsseldorf durchgeführte Studie hatte bereits gezeigt, dass die Einfärbung Konfliktsituationen zwischen Autos und Radfahrenden an Kreuzungen deutlich reduziert hatte. Auch zeigte eine anschließende Befragung, dass sich Radfahrende nach der Einfärbung der Einmündungen subjektiv deutlich sicherer fühlten [1].
„Trotz vereinzelter Beschwerden, dass der roten Belag bei Nässe rutschiger ist als Asphalt glauben wir, dass die Vorteile überwiegen und insgesamt die Verkehrssicherheit erhöht wird. Deshalb wollen wir auf eine zügige Einführung der roten Markierungen in Hürth drängen“, meint Stefan Buro, Ratsmitglied der Grünen Hürth.
Die Markierungen werden sukzessive an Kreuzungen umgesetzt, die ohnehin neu markiert werden müssen.
Link zur Studie:
[1] Geistefeldt, J., Schmitz, J., Hammer, L. (2024):
Evaluierung der Maßnahme "Roteinfärbung von Radverkehrsfurten an signalgeregelten Knotenpunkten", Ruhr-Universität Bochum.
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