
15.02.26 –
Die Hürther Stadtratsfraktion und einige interessierte Parteimitglieder der Grünen in Hürth folgten Anfang Februar einer Einladung von Yncoris und bekamen einen Blick hinter die Kulissen des Chemieparks.
Der Industriedienstleister und Standortbetreiber Yncoris (ehemals InfraServ) beschäftigt aktuell an seinen 6 Standorten in NRW mehr als 1.100 Mitarbeiter*innen und begann seine Geschichte 1907 mit dem Bau einer Kalkstickstofffabrik in Hürth Knapsack.
Neben einer Fahrt über das weitläufige Gelände des Chemieparks durften wir auch einen Blick in das Ersatzbrennstoff-Kraftwerk werfen. „Hier werden neben Industrieabfällen auch durchschnittlich 50% biogene Stoffe, wie zum Beispiel Klärschlamm, verbrannt und dadurch Strom sowie der für die Industrie wichtige Wasserdampf als Wärmeträger erzeugt“, erläuterte Thomas Kuhlow (Leiter Kommunikation). Zusammen mit Thomas Theisen (Leiter Standortbetrieb) gestaltete er die Führung und die Beiden gaben uns einen interessanten Einblick in das Spektrum der aktuell ansässigen Firmen, Anlagen und den Bedürfnissen, die gerade Unternehmen im Chemiebereich aufweisen. Auch unsere zahlreichen Fragen kamen nicht zu kurz und wurden ausführlich beantwortet.
Begleitendes Thema bei allen Gesprächen war die Energieintensität der angesiedelten Unternehmen und wie eine kostengünstige Energieerzeugung und sichere Versorgung auch mit dem Ende der Braunkohlenutzung 2030 gewährleistet werden kann. Keine trivialen Fragestellungen – da sie nicht nur die Strukturen hier vor Ort in Hürth sondern auch weltweite Verflechtungen beeinflussen. Die beiden anwesenden Geschäftsleiter Rainer Müller und Christoph Kappenhagen betonten, dass zukünftige Alternativen auch intensiv mit der Grünen NRW Wirtschaftsministerin Mona Neubaur diskutiert werden. Eine entsprechende Förderung von konventionellen Gasturbinen scheint jedoch aktuell aufgrund der geltenden Richtlinien schwierig. „In unseren Gesprächen wurde deutlich: Unser gemeinsames Ziel ist, den Chemiestandort auf dem Knapsacker Hügel langfristig zu sichern, indem die notwendige Transformation hin zu einer Kreislaufwirtschaft und einer klimaneutralen Energieversorgung gemeistert wird. Deshalb sollten auch Fördermittel, die aus den Mitteln für den Strukturwandel der Braunkohleregion Rheinland vorhanden sind, für die Industrie vor Ort verwendet werden können. Denn am effektivsten ist der Erhalt vorhandener Arbeitsplätze“, meint Hendrik Fuchs, Fraktionssprecher der Grünen im Stadtrat.
Wir danken Yncoris und den anwesenden Vertretern für den wichtigen Austausch, den wir auch in Zukunft gerne weiterführen.
Kategorie
Energie | Fraktion | Partei | Wirtschaft
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